Sonntag, 28. Januar 2007

Hingabe

Gott sagt:
Ich liebe dich auch müde, gereizt, überfordert.
Und egal, was du leistest. Es mag viel bewirken,
aber nicht, dass ich dich mehr liebe.
-Antje Balters, Buchautorin-

Gott liebt. Punkt. Er braucht weder unsere Geschäftigkeit, noch unsere Taten. Sondern allein unsere Liebe. Gott liebt. Punkt. Und du?

Mittwoch, 24. Januar 2007

Und noch was...



... der Tanzbär ist los!! Ja, ich hab ihn gesehen! Aufgrund der kälteren Temperaturen hat er seine Fellfarbe gewechselt. (*zwinker* an Farmer) Gestern war es wieder einmal soweit: Wir waren in der Tanzschule. Man soll es nicht für möglich halten, aber Tanzen ist Sport. Nanonane, werden sich manche denken. Für alle, die das aus eigener schmerzvoller Erfahrung eh schon wissen ;) - ich find' das einfach herrlich! Natürlich ist das jetzt keine Ausrede, um mich vor dem Joggen zu drücken *hüstl*, aber ein toller Nebeneffekt, sozusagen. Der Tanzlehrer versucht mit manchmal aufgesetzten Witzen die Stimmung zu lockern und so manche Dame lächelt in sich hinein, weil sie es geschafft hat, ihren Parnter bzw. Göttergatten, in die Tanzschule zu locken (Paps, wie wär's?). Schon super, dass mir das erspart geblieben ist und dermeinige aus freien Stücken und mit Freude das Tanzbein schwingt. *smile*

Ja, ich hab euch gewarnt...

... meine Regelmäßigkeit was das post- und auch mailschreiben betrifft hält sich in Grenzen, aber heute ist es wieder einmal soweit. Jauchzt und jubelt, hier kommt ein Eintrag ;)
Als ich heute morgen aus dem Bett gehüpft bin (und wer mich kennt, weiß wie selten das vorkommt) und aus dem Fenster gesehen habe, traute ich meinen Augen nicht: Schnee. Da ich morgens meist eine Zeit brauche, um Dinge zu realisieren und wirklich wach zu werden, hab ich mich nicht weiter gewundert. Aber kurz darauf, sah ich wieder hinaus, und er war immer noch da, der Schnee.
Anfangs blieb er ganz aus und nun können sich manche Bundesländer gar nicht mehr vor ihm retten. Man kann sagen, was man will, aber auch wenn solche Wetterschwankungen nichts Ungwöhnliches sind, das Klima verändert sich langsam, aber stetig. Wir Menschen passen die Natur an uns an und erwarten, dass dies ohne Folgen bleibt. Überschwemmungen, Wirbelstürme, extremere Jahreszeiten (bzw. Jahreszeiten, die immer mehr verschwinden wie der Frühling) etc. ... ob das nur Zufall ist? Und für kurze Zeit denken die Menschen mehr darüber nach: es gibt das Thema Klimawandel in vielen Medien als Schwerpunkt, Umweltschützer nützen diese Momente, um wachzurütteln, Parteien, um noch mehr Wähler an Land zu ziehen, manche kehren das Thema unter den Teppich und wieder andere geraten leicht in Panik. Das Thema ist zu umfangreich, um es hier noch weiter auszubreiten, aber ich find's einfach interessant, wieviel Macht Medien haben, wie brisante Themen die Menschen in Aufruhr versetzen können und wie schnell das Interesse oftmals wieder abflacht. Aus den Medien aus dem Sinn. Bin gespannt, wie diese Debatte weitergehen wird - dass etwas getan werden muss, ist zumindest jenen bewusst, die ganz persönlich davon betroffen sind. Bloß gut, dass wir nicht allein sind...

Montag, 15. Januar 2007

Wunde Tanzfüße

Vor 3 Tagen waren Stephan und ich auf dem Ball seiner ehemaligen Schule und es war wirklich eine berauschende Ballnacht. Wir haben eine flotte Sohle nach der anderen aufs Pakett gelegt. Wie gut, dass es den Einheitsschritt gibt - Dank sei Onkel Christian! Mein Schatz hat auf seinem blog noch mehr dazu geschrieben. Und ab morgen werden wir ja zu Tanzprofis ausgebildet. *g*
Am Samstag waren wir dann noch etwas verschlafen, schlugen uns am Abend aber trotzdem ganz tapfer beim kozlerischen "Siedler von Catan"- Spielen. *hehe*
Erstaunt war ich auch sehr darüber, dass es anscheinend viele stille Mitleser unserer beiden blogs gibt. Da muss man ja direkt aufpassen, was man in aller Öffentlichkeit preisgibt ;)
Heute durfte ich wieder mal wunderbare Sonnenstrahlen genießen, als ich mit der Bahn Richtung Uni gefahren bin. Einfach faszinierend und wunderschön! Ich mag dieses Land und ich liebe Sonnenstrahlen, auch wenn ich den Schnee heuer etwas vermisst habe.
Im Studium gibt es wieder Einiges zu tun, aber es ist gut zu wissen, dass das Semesterende naht. Wie man vielleicht an meinem Schreibstil ablesen kann, bin ich schon etwas müde. Deshalb halte ich mich heute etwas kurz. Mir bleibt nur noch zu sagen: Ich wünsch euch echt eine gute Woche und einen gesunden, tiefen Schlaf! Viel Kraft für diese Woche, ihr Lieben!
p.s.: Ein herzliches Willkommen, liebe Marina!


Donnerstag, 11. Januar 2007

102 Tage

102 Tage nach den Nationalratswahlen haben sie's eeendlich geschafft. Ja, liebe Mitbürger, Studenten und Freunde, so eben wurde unsere neue Bundesregierung bestehend aus 20 Persönlichkeiten angelobt! Jetzt sind wir nicht mehr regierungslos. Die große Koalition unter der Führung der SPÖ hat sich schon jetzt vorallem unter Studierenden keine Freunde gemacht - zahlreiche Studenten protestierten am Heldenplatz. Die Studiengebühren bleiben bestehen (meiner Meinung nach, war dies zu erwarten...), es sei denn man leistet Sozialarbeit. Mehr dazu hier: link
Nun ja, man wird sehen, wie die Umsetzung dann tatsächlich aussieht.

Ich musste gleich an Folgendes denken (ohne das jetzt großartig kommentieren zu wollen):
"ER ändert Zeiten und Fristen, ER setzt Könige ab und setzt Könige ein,..." (Dan 2,21)

Mittwoch, 10. Januar 2007

Eis, mein Freund Giddens und Marina

Wow! Das waren heute ja unglaubliche Temperaturen! Ich hab meinen freien Tag genossen und war mal mit einer lieben Freundin spazieren. Und siehe da, auf unserem Eislaufplatz war doch tatsächlich eine Menge los - hätte schon mit gröberen Eislacken gerechnet, aber nix war's mit Wasser, alles Eis. Ich, die ich schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr Eislaufen war, hab mich doch hinreißen lassen den Gedanken zumindest einmal anzudenken. *hust* (da fällt mir ein, ich hab gar keine Eislaufschuhe...tja)
Voll lieb eingepackte Stöpel haben dort Eislaufen gelernt - so lieb! Kinder sind echt toll :)
Meine erste große Prüfung hab ich gut hinter mich gebracht (THX Jesus!) und Giddens werde ich zumindest vorerst getrost beiseite legen (mir würden ja noch ganz andere Dinge einfallen, was ich mit diesem Buch machen könnte...aber NEIN, das mach ich natürlich nicht, knappe 40 Euro wirft man ja nicht einfach so aus dem Fenster - toll wär's aber schon *hehe*;) )
Freu mich heut schon auf Jam, Farmer und den Rest der Bande uuuund achja, hab ich das schon erwähnt? Natürlich freu ich mich riiiiesig auf meine Lieblingsamerikanerin - in 2 Tagen ist es soweit, dann ist sie wieder im Lande! *jips* (dachte mir, jetzt fass ich mich mal kürzer...der vorige Eintrag is ja dann doch etwas ausführlicher als erwartet geworden *g*)
p.s.: Anregung: die Commentfunktion ist nicht nur zum Spaß da, Leute! ;)

Leere Blicke und fremde Nähe

Irgendwie seh ich mir gerne die Welt um mich herum an. Da gibt es viel zu sehen. Der erste Raureif, Sonnenstrahlen, die sich durch Blättergeäst kämpfen oder kleine meerschweinchengroße Hunde, die laut kläffend Schrebergärten verteidigen. Besonders Menschen sind interessant. Du fährst mit der U-Bahn oder dem Zug und bist augenblicklich und gezwungenermaßen mit Menschen in einem mehr oder weniger direkten Kontakt.
Menschen, die du nicht kennst, Menschen, die du vielleicht gar nicht kennen willst. Du siehst verschlossene Gesichter, manche sehen freundlich aus, manche verbissen, traurig oder leer.

Was geht in diesem Menschen vor? Was hat er bis jetzt alles erlebt, dass sein Gesicht so verbittert aussieht? War bloß ein schrecklicher Tag dran schuld oder sein ganzes Leben?
Man versucht allzu engen Kontakt so geht wie es geht zu vermeiden, weicht ständig Blicken aus und versucht eine gewisse Distanz zum nächsten einzuhalten.
Manchmal geht das aber nicht (gerade dann nicht, wenn plötzlich alle auf einmal so schnell wie möglich heim möchten). Und vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn ein Fremder dir einfach zu nahe kommt: Es ist unangenehm. Zuviel Nähe von Menschen, die einem fremd sind, ist unangenehm. Bei dieser Distanzzonenverletzung wird eine Art ungeschriebenes Gesetz gebrochen, eine Norm verletzt. Deshalb versucht man den Abstand wieder zu vergrößern und die Norm wieder herzustellen.
Schon interessant, wie Menschen versuchen Normverletzungen wieder zu reparieren. Dabei sind sie sehr kreativ: Manche gehen auf Angriff (empörter Blick nach dem Motto "wie können Sie nur!"), geben dem anderen verbal die Schuld (auch wenn dieser definitiv nichts für eine überfüllte U-Bahn kann), murmeln eine Entschuldigung, wenn sie jemand anderem auf den großen Zeh getreten sind oder tun so als ob nichts passiert wäre.

Interessant ist auch, dass wir Menschen bei anderen Verletzungen nicht viel anders reagieren. Wir versuchen die Verletzungen, die uns zugefügt werden, auf verschiedenste Art und Weise (ignorieren, zurückziehen, beschuldigen... etc.) wieder zu reparieren.
Aber irgendwie funktioniert das meist nicht wirklich - auch wenn Verletzungen heilen, bleiben Narben zurück.
Mein Gott ist ein Meister darin, Menschen ganz neu zu machen und zu heilen - das fasziniert mich und ich darf es erleben! Aber auch hier fällt es manchmal schwer, Nähe zu zulassen, dass er das tun kann. Denn das bedeutet, dass man seine Deckung aufgeben muss, sich damit auseinandersetzen muss und Gott an sein Herz ranlässt. In seiner Nähe werden solche Verletzungen aufgedeckt und auch das ist anfangs nicht unbedingt angenehm. Der Meister liebt es Menschen heil zu machen und ihre Gesichter zum Strahlen zu bringen. Er ist nicht fad, er ist nicht fromm, er ist kein alter Mann auf einem Schaukelstuhl im Himmel - nein, er ist lebendig, kreativ, hat Humor, ist heilig, mächtig und liebt es in unserer Nähe zu sein. Er hätte die Macht dazu, aber er drängt sich nicht auf...

Freitag, 5. Januar 2007

Wo ist bloß...


der Schnee gewesen? ja, man gewöhnt sich mit der Zeit an diese "schnief-schnupf-winter", aber das Wahre ist das auch nicht. Einen Tag, ja einen Tag, hat es ordentlich geschneit und das sah soo traumhaft aus, dass ich euch das nicht vorenthalten möchte.

Wenn Regen oder Schnee vom Himmel fällt, kehrt er nicht wieder dorthin zurück, ohne dass er etwas bewirkt... (Jesaja 55, 10)

Die Sache mit dem Sport

Nachdem das Rätsel um den Blogtitel kein Rätsel mehr ist, kann nun das "richtige" Bloggerleben beginnen! obwohl...richtig? es gibt wahrscheinlich Milliarden von blogs und jeder ist anders, wie auch ihre "Erschaffer" total unterschiedlich und verschieden sind. Als Frischling fehlt mir hier zwar noch etwas der Einblick (oder Durchblick), aber alles hat einmal seinen Anfang.
Wie auch die sportliche Karriere von obras... *hust*
Ja, es gab Zeiten da war sowohl Motivation als auch Kondi vorhanden und nun sieht euch obras an!!! Sie dachte, sie könnte wieder neu anfangen, hat es auch getan und bereut nichts. Bloß dumm, dass man bei so einem Muskelkater auch wirklich jeden einzelnen Muskel spürt und dann auch noch Sätze zu hören bekommt wie "bei einem Muskelkater ist es am besten, wenn man sofort wieder Sport macht...".
Nur zurecht! Aber das will meinereiner gar nicht gerne hören, wenn sie dabei am nächsten Morgen beinahe nicht mehr aus dem Bett kommt, weil alles schmerzt und noch dazu Blasen an den Füßen und ein kaputtes Knie hat. Aber alles Jammern ist sinnlos, denn eigentlich...ja, eigentlich find ich das toll. Man spürt, sich selbst wieder, weiß man hat etwas geleistet, weil man bei jeder Bewegung wieder daran erinnert wird und gefehlt hat es mir ja, zugegeben, auch schon. Fazit: Sport tut gut und wir brauchen ihn!
Farmer, schnapp dir die Laufschuhe, denn sobald ich neue Laufschuhe habe, wird gelaufen! (oje...Eigentor. das hätt ich wohl lieber nicht sagen sollen...)

Mittwoch, 3. Januar 2007

Meine Gedanken zur Spezies...

...des mondschäfs will ich nun doch noch etwas besser erläutern,
um das geheimnis des blogtitels zu lüften.

Es ist keine seltene Spezies, kommt sogar sehr häufig vor.

Besondere Eigenart:
das mondschäf will oft gern "schäff" sein,

aber der Mann mit dem Hirtenstab
hat eigentlich doch alles im Griff.
das merkt es oft erst dann,
wenn es auf die Nase fällt.

Verbreitung:
es lebt irgendwie oft auf dem mond

oder besser gesagt dahinter,
weil es einfach manchmal blind
oder verträumt ist
anstatt IHM die Realität zu glauben.

Merkmale:

- es weiß eigentlich bescheid über IHN.

fragt sich aber:

ist ER auch zuverlässig?
weiß ER wirklich was ich brauche?

- das schäf verliert sich oft in den Irrgärten

seiner eigenen Gedanken.

- glaubt sich alleine, hat oft Angst verlassen zu werden.


Tatsache:
es verlässt häufig IHN,

um sich das Leben
dort oben am verklärten Mond
selbst zusammenzubauen.

denn es ist ja selbstständig,

kennt sich aus, ist aufgeklärt
und am Mond ist es sowieso viel schöner
doch das stillt die Sehnsucht nicht,
dort ist es einsam, kalt
und satt wird es auch nicht wirklich

Doch es kennt die Stimme seines Hirten
und er kennt seinen Namen
(Jh 10,3)

Hurra...endlich

...nach einigen schmerzlichen wehen war es so weit: Hurra...es ist ein blog!!! ja, ein neuer blog hat das licht der welt erblickt (als ob es nicht schon genug gäbe, werden einige murmeln...)!! Der blog von obras!! Wie kommt's das ausgerechnet, obras einen blog eröffnet?? Ja, was soll ich sagen, die Zeit war reif. Und so machte sich obras übersetzt baustelle an die Arbeit. Das Ergebnis dürft ihr hier bestaunen...ja, es ist noch alles in Arbeit wie schon der Name obras vermuten lässt.
Doch ein Rätsel gibt es noch: was bittö ist ein Mondschäf? hmm, etwas hab ich schon verraten, den rest muss jeder selbst herausfinden. Soviel kann ich jedenfalls sagen: Der Name stammt nicht von mir, sondern annähernd so, lautet der Titel einer Gedichtesammlung von Christian Morgenstern (1941). Mich hat lediglich der Name inspiriert d.h. ich kopiere nichts aus Morgensterns Werk, sondern habe es mir nur erlaubt, mich von diesem Titel anregen zu lassen mir über das Mondschäf meine eigenen Gedanken zu machen. Mehr dazu werdet ihr im Laufe der Zeit erfahren...

Vielfältig ist das Tierreich

Das Mondschäf. Ein seltsames und doch bekanntes Tier...wird wohl nie aussterben. und nun auch noch ein blog von ihm...ja, nun wird die Menschheit endlich aufgeklärt über diese ihnen doch gut bekannte Spezies.