...des mondschäfs will ich nun doch noch etwas besser erläutern,
um das geheimnis des blogtitels zu lüften.
Es ist keine seltene Spezies, kommt sogar sehr häufig vor.
Besondere Eigenart:
das mondschäf will oft gern "schäff" sein,
aber der Mann mit dem Hirtenstab
hat eigentlich doch alles im Griff.
das merkt es oft erst dann,
wenn es auf die Nase fällt.
Verbreitung:
es lebt irgendwie oft auf dem mond
oder besser gesagt dahinter,
weil es einfach manchmal blind
oder verträumt ist
anstatt IHM die Realität zu glauben.
Merkmale:
- es weiß eigentlich bescheid über IHN.
fragt sich aber:
ist ER auch zuverlässig?
weiß ER wirklich was ich brauche?
- das schäf verliert sich oft in den Irrgärten
seiner eigenen Gedanken.
- glaubt sich alleine, hat oft Angst verlassen zu werden.
Tatsache:
es verlässt häufig IHN,
um sich das Leben
dort oben am verklärten Mond
selbst zusammenzubauen.
denn es ist ja selbstständig,
kennt sich aus, ist aufgeklärt
und am Mond ist es sowieso viel schöner
doch das stillt die Sehnsucht nicht,
dort ist es einsam, kalt
und satt wird es auch nicht wirklich
Doch es kennt die Stimme seines Hirten
und er kennt seinen Namen
(Jh 10,3)
Mittwoch, 3. Januar 2007
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3 Kommentare:
interessant! Ach wie gut, dass wir Mondschäfs einen so guten Hirten haben, der sagt: "Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben — und dies im Überfluss." (Joh. 10, 10)
ach ja, wie gut ich es doch kenne! Bin ich doch selber ein feines Exemplar davon!
Willkommen im Club ;)
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