Dienstag, 20. Februar 2007

Feiern

Ich meld' mich mal wieder und muss hier einmal ein Resümee (irgendwie bin ich gerade schockiert, dass man das tatsächlich so schreiben darf, na egal ;) ) zu unserem Ballbesuch schreiben.
Großes Plus: Es war echt wunderschön sich so wegzufetzen, andere Pärchen, die förmlich über die Tanzfläche schwebten und verschiedenste Ballkleidvariationen zu bestaunen. 2 bezaubernde Damen, die prinzipiell nur im Doppelpack anzutreffen sind, sind wir auch begegnet. ;)
Großes Minus: wir wurden nicht zum Ballprinzenpaar gewählt. Ein harter Schlag - wir nehmen's gelassen. Die freundlichen Damen mit dem Tombolalosen sind uns auch entwischt. Naja, beim nächsten Mal dann. Am nächsten Tag ging's schon wieder um's Feiern und zwar gleich einen 4-fachen Geburtstag. Alles Gute euch 4 nochmal!
Ich freu' mich trotz Ballfreuden schon auf den Sommer und werd' jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einem Faschingsumzug fronen. Fasching/Karneval ist ja so eine Sache: Entweder man liebt ihn oder man kann ihn nicht ausstehen. Was ich absolut nicht leiden kann ist, wenn Freude und Humor so hochgekünstelt werden und man halt lustig sein muss, weil gerade Fasching ist. Dann entlockt es mir höchstens beim 1000sten "Lei, Lei"-Ruf einen schwachen Grinser. Naja, es kommt immer d'rauf an, was man feiert (die ursprüngliche Bedeutung von solchen Festen ist dabei interessant). Feiern ist ja an und für sich etwas sehr Schönes und das darf und soll man auch genießen. :)
Falls nun beim Leser so der Eindruck entsteht, dass hier nur gefeiert wird *g*, nein, das ist nicht so...aber wenn sich die Gelegenheit bietet, dann gerne. ;)

Montag, 12. Februar 2007

Zeitungsverkäufer

Wer kennt sie nicht? Die Augustinverkäufer. Meist freundlich und gut gelaunt bieten sie die Boulevardzeitung der anderen Art an: link. Letztens waren meine Lieblingsjul :-* und ich gemütlich Kaffeschlürfen und haben uns eben diese Zeitung gekauft. Die Artikel sind sehr gesellschaftskritisch und oft wird mit Sarkasmus das ausgedrückt, was ohne einem Funken von Humor nicht möglich wäre zu sagen. Querdenker kommen zu Wort, Bands (link) und Theateraufführungen (link) fern des Kommerz werden vorgestellt und der Durchschnittsdenker wagt es vielleicht doch etwas mehr über den persönlichen kleinen Tellerrand zu blicken. Augustin Nr.195 liegt vor mir und mich beeindruckt "Ralf Leonhards zentralamerikansiche Lektionen" (Jahn, Karin 2007: 27f) und seine Gedanken zum Jahresbericht 2005 der Weltbank, in dem die Beseitigung der ökonomischen Ungleichheit als wichtigstes Ziel angeführt wird. Papier ist geduldig und er glaubt nicht an Wunder, wie er sagt.
2 Euro für einen Blick über den Tellerrand.

Das Wocheende war übrigens sehr erholsam. Des Samstags eher weniger wegen den Vorbereitungen für unseren Jugend-Godi. Wir sind eine liebenswerte Chaostruppe und erfreulicherweise war der Godi dann voll gut und fetziger als sonst ;) thx Jesus und thx an alle Mitwirkenden!! Gute Woche wünsch' ich euch!
p.s.: kapeka, du wirst es kaum glauben!
ich war tatsächlich joggen...
mit meinen tollen neuen Laufschuhen, fast bubbelsfrei und
wieder einen schritt voraus...
*hrhr* ich sags ja, an die stöcke! ;)
mum, du schaffst das!

Donnerstag, 8. Februar 2007

Kalorienbomben...

...zum Schlemmern findet ihr hier --> link mit freundlicher Genehmigung von Adriano oder auf meiner link-Liste auf der rechten Seite. Ich hab' die Kalorienbomben auch schon genossen und find' sie wirklich gut. Natürlich muss man alles kritisch lesen, aber so wie ich das bis jetzt beurteilen kann, ist diese Nahrung wirklich gut genießbar. Für Einsteiger gibt's die Diätküche. :) Viel Spaß beim Stöbern und hoffentlich Mampfen!

Beauty

Ich hab' vor kurzem ein wirklich gutes Buch gelesen und muss jetzt unbedingt meinen Senf dazu abgeben. :)
"Weißt du nicht, wie schön du bist?" von Stacy und John Eldredge hat etwas sehr erfrischend Neues. Hier geht's nicht um 10 Schritte, wie du zu einer noch selbstbewussteren, schlankeren, schöneren oder wie auch immer besseren Frau wirst, sondern hier geht's um die Schönheit deines Herzens. Es dreht sich um die Frage, weshalb Schönheit im Leben einer jeden Frau wichtig ist und warum wir versuchen Schutzmechanismen aufzubauen. In jeder Frau steckt Eva, steckt Stärke und ein Geheimnis, das sich lohnt entdeckt zu werden. Es tat gut dieses Buch zu lesen. Manchmal war's wie Balsam für die Seele, einfach ein angenehm untypisches Frauenbuch.
Am Ende des Buches wiederholen sich die Autoren, meiner Meinung nach, aber dadurch ist es einprägsamer. Manchmal wird hin und her gesprungen zwischen Wortmeldungen von Stacy oder John und es ist nicht immer klar, von wem etwas kommt. Man muss sich vielleicht ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, aber ich denke, dass es eine wichtige Lücke schließt und die ganze Thematik um die Frau aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Auch für Männer sicherlich interessant. ;)
--> link

Mittwoch, 7. Februar 2007

Umwelt von gestern

Farmer hat mir einen link geschickt, der echt interessant ist. Jaja, ich weiß, schon wieder das leidige Thema, wird sich manch einer denken ;) Aus den Medien, aus dem Sinn - oder wie war das?

Gestern waren wir in der Tanzschule. Allerdings haben wir dabei nicht bedacht, dass Semesterferien sind und auch die Tanzschule einmal Pause macht *smile*.
Macht nix. Dafür durften wir was leckeres Selbstgekochtes von Josef verkosten (etwas Mexikanisches mit einer tollen Würze und einem Namen, den ich mir nicht gemerkt hab. trotz Spanischunterricht - lang is her- sind meine Spanischkenntnisse mager und mein Gedächtnis löchrig). War aber voll lecker (kas, dass wir schon voll waren)! Außerdem hab ich erfahren, dass es Schokobrunnen geben soll... Danke, katha für den tipp. :) ich hab gleich mal nachgelinst. Mah...Für luxuriöse Naschkatzen ist das vielleicht eine Überlegung wert: link
Gestern war aber auch ein besonderer Tag - der Ehrentag meines Bro! Happy Birthday nochmal! Schon erschreckend, wenn man merkt, dass jüngere Geschwister auch älter werden... ;)

Montag, 5. Februar 2007

Ungewöhnlich

ich versuche mich konstant zu wandeln
und beständig, aktuell interessant zu handeln
ich verstehe es mich stets adrett zu kleiden
und mache gute laune wett mit leiden
ich zeige mich interessiert an jedem themengebiet
und meine ungeniert, ich wüsst was so geschieht
ich halte augen und ohren offen,
hier und da bin ich betroffen
und seit anbeginn der tage stellt sich mir die frage

geb' ich mich mit dem allgemein versöhnlich
oder lebe ich lieber ungewöhnlich
...
ich sag meistens ja, wenn ich was nicht versteh'
und schlagfertig und clever bin ich erst wenn ich nach hause geh'...
ich halte mich für mittelklug, mich fern von diebstahl und betrug
und seit anbeginn der tage stellt sich mir die frage

geb' ich mich mit dem allgemeinen versöhnlich
oder lebe ich eher ungewöhnlich

- Sportfreunde Stiller, Ungewöhnlich: Burli (2004) -

Was ist normal? Was eher ungewöhnlich? Wer legt die Norm fest? Wer bestimmt, was im Trend liegt und was nicht?
Da ist eine Gesellschaft, die Toleranz und Pluralismus proklamiert. Alles ist erlaubt. Alles ok. Glaube, was du denkst. Lebe wie du willst. Und doch möchte jeder etwas Besonderes sein. Solange du damit niemanden verletzt, ist es ok, was du machst.
Obwohl, manchmal ist es auch ok jemanden zu verletzen, denn schließlich müssen wir darauf achten, nicht zu kurz zu kommen, oder? Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten.
Wer weiß noch, was recht ist? Wer sagt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind? Die allgemeine derzeitige Übereinstimmung über das, was legitim in unserer Gesellschaft ist? Unser Gewissen, unsere Moral, andere Menschen oder vielleicht sogar Gott...?
Nein, Gott kann das nicht wissen. Woher auch? Gott liegt nicht im Trend. Gott ist irgendwie zu gewöhnlich. Vielleicht aber auch einfach unvorstellbar.
Und Jesus? Stell dir vor, du bist ein Aussätziger zur Zeit als dieser Mann lebte. Du bist ausgestoßen aus der Gesellschaft. Niemand hat dich jemals berührt, denn du giltst ja als unrein. Die Menschen haben nur Verachtung und Spott für dich parat, sie ekeln sich vor dir. Alles, wonach du dich jemals gesehnt hast, ist ein gutes Wort - und da ist Jesus. Er kommt dir nahe, er berührt dich. Er zeigt Liebe, wo niemand nur auf die Idee kommen würde. Aber war er bloß ein netter Kerl, der Knabe mit lockigem Haar?
Da sind die Pharisäer. Die selbsternannte Gesinnungspolizei. Und was macht Jesus? Geht er dem Problem aus dem Weg, um die Harmonie zu wahren? Nichts da. Er wird wütend auf diese notorischen Heuchler, er geht dazwischen, er fordert sie heraus und nimmt den Kampf auf. Er geht in die Offensive und kämpft. Er zeigt Stärke. Kämpft um Menschen. Er tut Wunder. Er gibt alles.
Und wofür das alles?
Für Menschen, die überall nach Antworten suchen, nur nicht bei ihm.
Jesus und gewöhnlich?

"Glaubst du nicht, dass du in mir dem Vater begegnest?"
(GN, Joh 14, 10)
Jesus zeigt uns, wie Gott ist.
Gott und gewöhnlich?

Gibst du dich mit dem allgemein versöhnlich oder
lebst du ein Leben, das hervorsticht?
Es liegt an dir. Du hast die Wahl.