Freitag, 22. Februar 2008

Arbeitstempo

Der Herr gibt mir für meine Arbeit das Tempo an, ich brauche
nicht zu hetzen.
Er gibt mir immer wieder einen Augenblick der Stille, eine
Atempause, in der ich zu mir komme.
Er stellt mir Bilder vor die Seele, die mich sammeln und mir Gelassenheit geben.
Oft lässt er mir mühelos etwas gelingen, und es überrascht mich selbst, wie zuversichtlich ich sein kann.
Ich merke: Wenn man diesem Herrn vertraut, bleibt das Herz ruhig.
Obwohl ich viel zu viel Arbeit habe, brauche ich doch den Frieden nicht zu verlieren.
Er ist in jeder Stunde da und in allen Dingen, und so verliert alles
andere sein bedrohliches Gesicht.
Oft, mitten im Gedränge, gibt er mir ein Erlebnis, das mir Mut macht.
Das ist, als ob mir einer eine Erfrischung reichte, und dann ist der Friede da
und eine tiefe Geborgenheit.
Ich spüre, wie meine Kraft dabei wächst, wie ich ausgeglichen werde und mir mein Tagwerk gelingt.
Darüber hinaus ist es einfach schön, zu wissen, dass ich meinem Herrn auf der Spur und dass ich, jetzt und immer, bei ihm zu Hause bin.

Psalm 23 nach Toki Miyaschina

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