Sonntag, 16. Dezember 2007

Das war's

Unsere Wohnung ist nun vollendet (soll heißen: bezugsfähig) und Stephan wird wohl demnächst einziehen können. =) Schon ein Wahnsinn, wenn man so das fertige Ergebnis sieht. Am Sa war ich kurz in der Wohnung, bin für einige Zeit einfach nur da gestanden und hab gestaunt. *smile* Ein großes Dankeschön an euch (unsere Elterlichen) fürs Helfen!!

Ich hab "das Wochenende" überstanden und genieße nun die letzten übrig gebliebenen Stunden, um ein bisschen zu entspannen. Fr, Sa und So hatte ich ein Seminar ("Ethnographie und teilnehmende Beobachtung") jeweils den ganzen Tag lang. Es war echt spannend und ich muss mir noch überlegen, ob ich in diesem SE eine Bakk-Arbeit verfassen werde (für die ich dann theoretisch ein Jahr Zeit hätte). Da Ethnographie ein noch eher fremdes Gebiet für mich ist und das jetzt sozusagen mein erster Kontakt damit war, weiß ich nicht, ob ich mir in diesem Bereich schon eine empirische Arbeit zumuten will (oder doch eher eine kürzere Seminarsarbeit vorziehe). Auf alle Fälle werde ich mich noch näher in die Literatur vertiefen, weil das wirklich ein interessantes Gebiet ist. =)

Ja, jetzt bin ich echt ko und freu mich schon auf die vorlesungsfreie Zeit. In dieser muss ich zwar auch viel machen, aber ich werde mir auch Zeit zum Ausspannen nehmen. Ganz bestimmt. :)

Freitag, 14. Dezember 2007

Schneeflöckchen, Weißröckchen....*singsing*

Hallö. liebe Freunde =) Wie euch sicher aufgefallen ist: Es ist relativ kalt und dieses weißes Zeugs kommt vom Himmel...ähm...wie nennt man das doch gleich? Schnee. In unserem Breitengrad eher weniger bekannt, kommt aber dennoch hin und wieder vor. ;)
Wie zum Beispiel heute. *jej* Jetzt gerade bin ich auf der Uni. Vor 10min war ich noch auf einem Adventmarkt, auf dem wir innerhalb des Seminars "Ethnographie und teilnehmende Beobachtung" eine teilnehmende Beobachtung machen sollten. Problem war nur:
1. der Adventmarkt öffnet erst am Abend
2. angesichts des Wetters (und der Tatsache, dass die Punschstände noch nicht offen haben), hatten nur wenig Leute Lust den Markt zu besuchen
Ergo: Es gab nur wenig, was man hätte Beobachten können...nun sind meine Zehen gefühlslos und langsam wieder am Auftauen. In ca. 10min geht das Seminar weiter, mal sehen, was da heute noch alles auf uns zukommt. =)
Ich wünsch euch, dass ihr den Winter trotzallem gut genießen könnt und schon mal im Voraus: Fröhliches Weihnachtsfest!

Nachtrag: Anders als erwartet, gab es dann doch einiges Interessantes dort zu sehen.

Freitag, 30. November 2007

Es war und ist...

...ziemlich viel los, weshalb mein Körper jetzt beschlossen hat, dass er mal eine Pause braucht. Ja, ok, das seh' ich ein. Aber leider spielt da die Uni nicht immer mit.

Deshalb war ich heute trotzdem brav in der Statistik-Übung und bin 3,5 Stunden früher reingefahren, damit ich meine Literatur für Seminare und Prüfungen zusammensammeln kann. Vorher bin ich noch zum Facultas (=Fachbuchladen, in meinem Fall für Sozialwissenschaften) und da hab ich soooviele tolle Bücher gefunden *schwärm* Zum Beispiel Einzelbiographien mit Bücherauszügen von Max Weber und Pierre Bourdieu usw. Also, vielleicht werde ich mal so eine Liste mit Wunschbüchern aufstellen (für den Fall, jemand von euch, weiß nicht, was er mir zu Weihnachten, zum Geburtstag etc. schenken soll ;) ) Na, jedenfalls hatte ich nach 1,5 Stunden meine Bücher auch in der Bibliothek gefunden bzw. Teile davon kopiert, bin dann zur Statistik- UE bei der ich nicht alles so mitbekommen hab und nun bin ich heilfroh, mich ins Bett fallen zu lassen dürfen.

Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber wenn man eine Nase hat wie Rudolf (ihr wisst schon, das Rentierviech mit der roten Scheinwerfernase ;) ), dann behandeln einem die Leute ziemlich zuvorkommend. Meine Theorien dazu sind folgende:
1. Sie sind deshalb so zuvorkommend, weil sie schlicht und einfach Mitleid mit einem bakterienverseuchten Menschen haben oder aber
2. weil sie Angst vor mir haben.
Zweiteres scheint mir wahrscheinlicher zu sein. *gggg* Nein, Spaß!
Ich bin froh, dass ich meine Nasentropfen hab - sie verleihen mir ein erhebendes Freiheitsgefühl mittels Luftzufuhr.

Sonntag, 25. November 2007

Viel Neues...

...tut sich. Aber ich bin irgendwie gar nicht dazu gekommen, darüber was zu schreiben. Farmi ist da aber ganz fleißig und so könnt ihr doch auf dem Laufenden bleiben. :)

Was sich so tut:

-Im Unileben tut sich einiges: Viel Lese-und Lernstoff muss bewältigt werden und deshalb werde ich mich diese Woche vorallem in den Bibliotheken herumtreiben.
Dieses Semester muss ich Statistik noch schaffen, dann bin ich davon zumindest prüfungsmäßig befreit. Wär nicht so, dass es mich nicht interessieren würde, aber die Statistik-Prüfungen sind halt immer "Zitter-Prüfungen" und die Vorlesung dazu dermaßen unsinnig, dass man sich eh alles selbst beibringen muss. Der Professer ist frustriert und dementsprechend hält er seine Vorlesung.

- Beim Sporteln bin ich immer noch tapfer, gehe jeden Mo in meinen Kondikurs, hopse zu nervtötender Technomusik durch den Turnsaal, schwinge Eisenhanteln aus dem vorigen Jahrhundert und siehe da, langsam geht es mit der Kondition bergauf. ;) Nach dem Konditraining geht's dann noch in ein interessantes Seminar mit einer sehr chaotischen Lehrveranstaltungsleiterin. Ich muss zugeben: Ohne das Training davor, wäre ich sicherlich nicht so frisch im Seminar. Der Montag ist nicht nur deshalb ein herrlicher Tag, weil er eben Montag ist, sondern auch deshalb, weil er laaaang ist. Um 22:30 komme ich meistens heim und dann freu ich mich echt nur mehr aufs Bett. Eigentlich komme ich keinen Tag vor 20:00 heim... aber 22:30 ist halt schon spät.

- Die H-Vorbereitungen kommen auch in die Gänge, aber erstmal ist es wichtig, dass wir die geeigneten Räumlichkeiten finden. Wenn der Raum feststeht, kann auch ein Termin fixiert werden und dann kann man auch den Rest in die Tat umsetzen.

- Daheim haben wir letztes Wochenende renoviert (Tapeten runter, neue Rauhfasertapete drauf und frisch angepinselt) und so erstrahlt nun das Esszimmer und der Gang in neuem Glanz. Frische lindgründe Farbe bringt mehr Helligkeit in die Räume - das hat was.

- Und weil ich vom letzten Wochenende schon so in Übung war, gings dieses Wochenende in
unserer (!!!) neuen Wohnung weiter. Ja, richtig gelesen: Unsere Wohung! *jej* Unsere lieben Väter haben uns geholfen und so ging's eigentlich auch sehr rasch. Tapeten sind runter, Teppichboden raus und die Decken sind schon gestrichen. Nächstes Wochenende wird dann tapeziert und wer weiß, vielleicht auch schon gestrichen. *vorfreudehüpf*

Samstag, 20. Oktober 2007

Selma

Ich möchte leben.
Ich möchte lachen und Lasten heben
und möchte kämpfen und lieben und hassen
und möchte den Himmel mit Händen fassen
und möchte frei sein und atmen und schrein.
Ich will nicht sterben. Nein!
Nein.
(Meerbaum-Eisinger, Selma: Ich bin in Sehnsucht eingehüllt. Gedichte. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006)

Selma wurde am 15.August 1924 geboren. Sie war ein junges Mädchen, das Gedichte über ihre erste Liebe und über die traurige Wirklichkeit schrieb, die sie dadurch zu verwandeln suchte. Sie starb am 16. Dezember 1942 mit 18 Jahren im SS-Arbeitslager Michailowska, entkräftet von Terror und Strapazen, an Flecktyphus. Doch sie hat etwas hinterlassen: 57 Gedichte gewidmet an ihren Freund Lejser. Dieser flüchtete mit dem Gedichteband aus einem rumänichen Arbeitslager und versuchte nach Palästina zu gelangen. Er gelangte nach Bukarest und bis an das Schwarze Meer. Das Flüchtlingsschiff, auf dem er sich befand, wurde von einem sowjetischen U-Boot am 5. August 1944, dem 20. Geburtstag Selmas, versenkt. Der Weg, auf dem die Gedichte gerettet und schließlich veröffentlicht wurden, ist mehr als erstaunlich. Mehr...

Ich bin über eine Homepage auf die Geschichte dieses Mädchens gestoßen und habe das Gedichteband kurz darauf geschenkt bekommen. Ich bin immer auf der Suche nach guten Büchern und liebe Gedichte. Was mich an ihren Gedichten so irrsinnig beeindruckt hat: Sie war 16 Jahre alt und hatte eine bewundernswerte Reife. Durch ihre Gedichte hat sie versucht zu verarbeiten, was um sie herum geschieht - ein Land, das in den Untergang geht und eine Liebe, die mehr Illusion als Wirklichkeit war. Sie schafft es mit Worten, das auszudrücken, was sie fühlt und sich gleichzeitig nicht in eine Traumwelt zurückzuziehen, sondern ihre Lebenswelt so zu sehen, wie sie war.

Ohne Worte

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Das Neuste

Ich versuche schon wieder mal etwas sportlicher zu werden *g* Usi-Kurs: Konditionstraining mit Musik. Ein wahrer Hit. Es macht Spaß und danach fühlt man sich wieder. Das Gefühl liebe ich - so eine Mischung zwischen erfrischt, ausgepowert und dem Gefühl, dass man was für seinen Körper getan hat. Bestens: Der ältere Herr, der letztens neben mir in seinen hautengen und superpeinlichen Sportshorts geturnt hat. *hihi*

Zugerlebnisse

Kompliment: Als ich vor 2 Tagen in den Zug einstieg, um auf die Uni zu fahren, marschierte ich durch ein Abteil suchend nach einem Sitzplatz. Ein paar Jugendliche, schätzungsweise 16/17-Jährige, lungerten auf den kostbaren Sitzmöbeln der öbb herum. Als ich an ihnen vorbei ging, nahm einer ganz schnell seine Beine von der Sitzbank, sah mich im Vorbeigehen an und sagte leise ein andächtiges: "Woooow..."
Moi... *michgeschmeicheltfühl*

Letzte Woche hatte ich ein tolles Zugerlebnis der anderen Art: Als ich den Bahnsteig betrat und nach vorne ging, sah ich vor mir eine Frau
(höchstwahrscheinlich türkischer Herkunft) am Bahnsteig und ihren wahrscheinlich Sohn, der in der Tür des Zuges stand und mit ihr redete. Dadurch konnten sich die Türen nicht schließen und der Zug musste länger da stehen bleiben, wo er war. Das erfreute die junge Schaffnerin des Zuges nicht allzu sehr. Sie sprang raus und schrie: "Na, woas is jetzt?! Steig ma ei oder bleima draußen?" Woraufhin der Bursch sich für "drinnen" entschied und reinsprang. Die Türen gingen zu. Seine Mutter begann daraufhin hefitg auf Türkisch zu schimpfen (zumindest hörte es sich so an). Auf die Schaffnerin und im Allgemeinen direkt auf die, die sich am Bahnsteig befanden. Ich bekam auch mein Fett ab. Weil ich zu falschen Zeit am falschen Ort war und an ihr vorbei ging. Sie schnatterte mich wild gestikuliernd an und war auf 180. Ich ging weiter. Ja, ist ja auch wirklich eine Ungerechtigkeit - da hält man den Zug auf und dann macht einem auch noch wer darauf aufmerksam! Frechheit!

Auszug aus einer feministischen Studentenzeitung oder die feministische Verwirrung der Sprache

Wenn Kollegen im Scherzkisterl übernachten

Neulich war einer von ihnen einfach extrem witzig, als er ein E-Mail ans Team schickte, um seinen Urlaub anzukündigen:

Liebe Kolleg*, (Das kann ja noch so stehen bleiben.)
Ich bin auf UrlaubIn vom 27.2. - 3.3.2007. (Wahnsinnig witzig, der Erste!)
MS vertritt mich in FragInnen SoftwareInnen und ITInnen. (Wahnsinnig witzig, die Zweite!)
lg, Peter "Ice-T Master" MüllerIn (Ok, aus dem Nachnamen Müller eineN MüllerIn zu machen, ist vielleicht irgendwie witzig. Vielleicht.)

Natürlich bin ich nicht humorlos. Nein, ich kann lachen - aber bei solchen Witzen fühle ich mich verarscht und nicht ernst genommen.

Tja, das war wahrscheinlich auch Sinn und Zweck der Sache. ;) Also, ich finde, der/die Herr/Frau Peter MüllerIn hat Humor. :D

Neulich zeigte mir mein Bruderherz sein neustes Deutschschulbuch "Sprache heute":

"Rezipient" oder "Konsument" ist der/die Leser/in, Hörer/in, Seher/in. Er/Sie nimmt die Informationen mehr oder weniger aufmerksam und interessiert auf. Diese "Rezeption" hängt von mehreren Faktoren ab, die später genauer zu erläutern sind.

Autsch, das tut weh und macht das Lesen nicht unbedingt leichter! Es gibt wahrhaft wichtigere Dinge, als das Bemühen mancher "die Sprache vom Patriachat zu erlösen".

Unichaos

Ja, es ist schon wieder (wieder is gut, ich weiß ;) ) so weit. In den letzten Tagen war ich damit beschäftigt, mir meinen Stundenplan einzuteilen. Dabei muss man für jede Lehrveranstaltung (LV) , die man besuchen möchte, eine Präferenz (also: 1. Wahl, 2. Wahl usw.) setzen. Jeder kann nun mal nicht überall rein, auch wenn alle z.B. 200 Studenten genau DIE eine LV als Voraussetzung bräuchten. Der Computer entscheidet dann per Zufallsprinzip, wer wo reinkommt. Kommst du nicht rein, hast du Pech gehabt und musst wieder umeinandermurksen, damit du einen halbwegs ertragbaren Stundenplan hast, bei dem sich nicht wieder alles überschneidet.

Leider lieben alle Professoren anscheinend den Di: Ich müsste jeden Di theoretisch 2 verschiedene Vorlesungen gleichzeitig besuchen und manchmal zur selben Zeit auch ein Seminar. Wie meine Oma immer zu sagen pflegte: "Ma ko net mit an hintern auf zwoa kiatoag sei!" Ja, eigentlich geht das nicht, aber es muss gehen.
Derzeit gibt es in meiner Studienrichtung 7 verschiedene Studienpläne. D.h. die jetzt so wie ich Bakkalaureat Soziologie (geistes- und kulturwissenschaftlicher Zweig) studiert haben (gibt's erst seit einem Jahr) kennen sich im Moment überhaupt nicht aus. Alles wird auf Bachelor umgestellt und das bedeutet, dass wir einen anderen Studienplan kriegen. Bisher dachte ich immer, Bakkalaureat sei das deutsche Wort für Bachelor und Bachelor hieße übersetzt Junggeselle. *lach* ;)
Juhu, die Uni hat mich wieder!

Samstag, 22. September 2007

Der Piller, mein Lieblingsfessa :)

Ich hatte einmal einen lustigen Deutsch-Professor namens Piller, der uns folgendes einmal ausgeteilt hat (hab ich unlängst wieder gefunden):

G-Sketch

Mitwirkende: Die Ehefrau (Sie), der Ehemann und der Hausfreund (Er).

Er: Geliebte!
Sie: Geliebter!
Er: Günstige Gelegenheit! - Gatte ging!
Sie: Getränk gefällig!
Er: Genialer Gedanke!
Sie: Glas Grog!
Er: Gern!
Sie: Gesundheit!
Er: Gleichfalls! - Gutes Gesöff!
Sie: Glücklich?
Er: Gewiss! (Kuss)
Sie: Geht ganz gut, gell?
Er: Gib Gas! (Kuss)
Ehemann (kommt): Genug gesehen! Große Gemeinheit!
Sie: Guter Gemahl!
Er: Gespräch ganz geschäftlich!
Ehemann: Glaube gar nichts! Greife Gewehr!
Sie: Gnade! Gütiger Gatte!
Er: Gerhard! Genosse!
Ehemann: Geh! Gangster! (schießt)
Er: Gesäß getroffen!

Montag, 17. September 2007

Hohe Wand



Japs. Dort waren wir. Anfangs war's wetterbedingt nicht ganz so rosig und als wir dann auf der Heimfahrt waren riss es auf... *mpff*
Es tat gut nach längerer Zeit so richtig zu Wandern über Stock und Stein und die würzige Luft einzuatmen. Gott hat das alles so uuuunglaublich schön gemacht!!! Wir sahen Rehe und 2 Adler, die sich mittels Thermik würdevoll und ziemlich schnell in die Lüfte erhoben. Wir sahen freudige Kletteranten, weswegen wir auch Lust auf's Klettern bekamen. Wir sahen Touristengruppen, die mit dem Auto rauffuhren und dann dort oben herumwanderten. Wir sahen Gasthäuser und merkten, dass wir schon müde waren. *g* Auf alle Fälle waren wir uns einig, dass wir das, schon allein unserer Kondi zuliebe, wiederholen müssen. :) Die beiden untern Bilder wurden vom Skywalk aus geschossen.

Montag, 10. September 2007

Empfehlung für Julchen


Ja, als wir da so im Einstein saßen, in trauter Runde, kam der Wunsch auf, ich solle doch bitte eine Empfehlung der schönsten Orte Istriens zusammenstellen. "Na, gut", dacht ich mir und hier kommt sie, liebes Julchen. Speziell für dich.

Must-see:
Groznjan - östlich von Buje im Norden Istriens liegt ein kleines mittelalterliches Städtchen, das von Künstlern besiedelt wird. Ein echter Tip für jene, die kleine romantische Gassen und Galerien lieben (siehe rechts das Foto).
Umag - wer hier etwas die Altstadt vermisst, wird dafür mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten getröstet.
Pula - Kastell, K. u. K. Marinehafen, Amphitheater und eine wunderschöne Altstadt. Mehr dazu siehe unten in meinem vorgehenden Beitrag.
Porec - detto.
Kap Kamenjak - ein Naturpark, an dessen Küste es sich herrlich Schnorcheln lässt (das Meeresfoto ganz rechts am blog stammt von dort).
Vrsar - unbedingt das Fischfest besuchen (das meines Wissens immer so Ende August stattfindet. Genaueres erfragen) und am Hafen entlang hatschen.
Rovinj - die Hafenpromenade ist total schön und auch der Uhrturm in Rot am Tito- Platz im Stil der Spätrenaissance mit der kleinen Loggia davor ist sehr sehenswert. Die Domkirche Sv. Eufemija ist wirklich nicht zu übersehen mit ihrem 60m hohen Campanile (der höchste in Istrien) und einer Statue der heiligen Euphemia an der Spitze.
Limski kanal - wenn man schon in Rovinj ist, dann kann man auch gleich den Limski kanal besuchen, der 6km nördlich von Rovinj liegt. Die Hänge des Kanals sind bis zu 150 m hoch und am Ende des Fjords gibt es Restaurants, in denen Austern und Muscheln angeboten werden (der Fjord ist für die Zucht von Austern und Muscheln bekannt).

2 Orte, die ich noch besuchen möchte:
Opatija - soll irrsinnig schön sein. Meine Eltern waren heuer dort und ich muss da auch mal hin.
Plitwitzer Seen - sind auch auf meiner Reiseliste, bisher hab ich es noch nicht dorthin geschafft. Es gibt dort zwölf obere (in einer Höhe zw. 693 m und 534 m) und vier kleinere untere Seen, die durch zahlreiche Wasserfälle, unterirdische Wasserläufe und Hohlräume (teils auch begehbar) miteinander verbunden sind. Kenn ich bis jetzt leider auch nur von Fotos und dem Reiseführer - viele andere wahrscheinlich aus den Karl-May-Filmen. Sie dienten als Hintergrundkulisse für Winetou und Co.

So, liebes Julchen, Sommer 2008 weißt du schon, wo du hinfahren kannst. :)

Donnerstag, 30. August 2007

Zwischen...


...mir und dem Meer liegen mittlerweile zwar wieder einige Kilometer, aber ich hab's nicht vergessen. Tja, einmal. Einmal vor längerer Zeit da hatten wir noch Meeresanschluss. *seufz* Nun will ich mal erzählen, was wir da so alles erlebt haben. So geschichtsträchtige Orte haben ja allein deshalb schon was für sich. Ihr werdet gleich eins merken: Ich liebe Reiseführer. ;)

Istrien war heiß umkämpft. Illyrer,
Kelten, Griechen, Römer und in Folge auch noch andere *zwinker* hatten ein Auge auf diesen schönen Teil des heutigen Kroatiens geworfen. Kaiser Augustus, zum Beispiel, war sehr fleißig und hat sich 14 v. Chr. das gesamte Gebiet der Illyrer eingeheimst. Der Legende nach, ließ ein gewisser Kaiser Vespasian (hui, ehemalige Lateinschüler, bei diesem Namen kommen alte Erinnerungen hoch) unter dem Einfluss seiner aus Pula stammenden Geliebten Antonia Cenida das sehr imposante Amphitheater erbauen. Wie romantisch...

Im Amphitheater fanden bequem 23 000 Menschen Platz. Als wir dort waren, wurde alles für das bevorstehende Nora Jones Konzert vorbereitet. Pula ist ansonsten auch sehr sehenswert. Durch die kleinen Gassen der Altstadt zu schlendern, vermittelt einem den Eindruck, man sei um Jahrzehnte zurückversetzt worden. Allerdings muss ich leider sagen: Sie
haben eindeutig zuviel Werbung gemacht. Ja, sie waren fleißig. Immer mehr Touristen entdecken Istrien. Nicht gut. Gar nicht gut.
Natürlich. Die Kroaten freuen sich und es tut ihrer Wirtschaft sicherlich gut. Aber naja, als "Entdeckertourist" will man halt auch wirklich entdecken und dies nicht mit 100 anderen Touris. Aber gut. Nun weiter.

1331 fielen die Venezianer über Pula her. Das tat der Stadt gar nicht: Raubzüge, Kriege und Seuchen ließen die Anzahl der Einwohner stark zurück gehen. Und dann *tuschtusch* setzte die österreichische Herrschaft ein (1797-1918), unter welcher Pula wieder einen Aufstieg erlebte. Die Stadt entwickelte sich zum wirtschaftlich wie militärisch wichtigsten Hafen des Kaiserreiches. Pula war Standort der österreichischen Kriegsflotte. Auch ein Stadtviertel mit prächtigen Wohnhäusern entstand. Weniger schön: die kroatische Bevölkerung war einer mehr oder weniger harten Assmilierung unterworfen. Aus ihr wurden Arbeitskräfte für die Industriebetriebe und Werften abrekrutiert. 50 000 Einwohner zählte die Stadt, wobei jeder vierte Soldat war. Amtssprache war damals Deutsch, Umgangssprache Italienisch. Schon krass irgendwie, wenn man so durch das ehemalige Kastell und durch die Gassen marschiert und auf soviel österreichische Geschichte stößt.

Wir haben uns noch einiges anderes angesehen, sind noch so in der Stadt herumgeschlendert und waren Essen. Als wir gerade beim Salat waren (der meist mit der Vorspeise oder als Vorspeise serviert wird), begannen die Kellner um uns herum plötzlich Sitzpölster und Schirme wegzupacken. Das hat die anderen Gäste und uns etwas, nun ja verunsichert. Vom Meer kamen so ein paar dunkle, unscheibare Wölkchen auf uns zu, die sich allmählich zu etwas Größeren auftürmten. Es begann zu regnen. Es wurde stärker und heftiger. Wir saßen unter unserem Schirm. Es prasselte. Die Kellner rannten hin und her und klappten die anderen Schirme ein. Nur die, unter denen Gäste saßen, wurden stehen gelassen. Ja, da saßen wir nun. Unter unserem Schirm. Der Wind war jetzt auch stärker und der Regen schon so stark, dass das Wasser die Straße hinunter lief. Irgendwann wars uns dann auch zu bunt und wir sind gegenüber ins dazugehörige Lokal hineingeflüchtet. Die Idee hatten außer uns noch ein paar andere Passanten und Gäste. Eine tapfere italienische Familie hielt durch und stand unter einem Schirm. Wir anderen standen alle im Eingangsbereich bei offenen Türen und sahen dem Regen und den vorbeilaufenden durchnässten Menschen und Kellnern zu. Die Kellner waren klitschnass und einer hatte seine wahre Freude daran breitgrinsend den Vorbeijoggenden Sachen wie "Heute gibt's keinen Regen, no, keinen Regen", "Schönes Wetter, es regnet hier nie" und "Schöner Tag!" hinterherzurufen. Alle lachten und er hatte eine Mordsgaudi.
Rund 65km nördlich von Pula liegt eine meiner Lieblingsstädte: Porec. Die Hauptattraktion ist dort die Euphrasius-Basilika mit ihren byzantinischen Mosaiken aus Perlmutt, Marmor und Halbedelsteinen in der Apsis. Darauf schließt sogar ein Baptisterium, also ein Taufbecken für Erwachsene. Wir waren auch am Renaissance-Glockenturm, der eine tolle Aussicht über die Stadt bietet. Man kommt übrigens nur über ein hoffentlich stabiles Holzgerüst auf diesen Turm. Dieses knarrt und bewegt sich etwas, während eine Schlange Touristen über die schmale Holztreppe balanciert. Viel Licht gibt's auch nicht, weshalb sich das ganz zeitweise als etwas schwierig erweist. :D

Ich find Istrien voll schön und urig. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle, wobei das meiste für den Eigenbedarf produziert wird. Es gibt ganz viel Weinanbau, zudem werden auch noch Oliven, Gemüse, Obst und Getreide, sowie in Istrien auch Tabak angebaut. Fischfang ist für die Familien an der Küste ein wichtiger Nebenerwerb. Allerdings ist der Fischfang stark zurück gegangen, dafür hat sich der Schwerpunkt in Richtung Muschelzucht verlagert. In Pomer gab es noch so ein seltenes Exemplar: Unser Fischer. Das, was er am Tag oder in der Nacht davor gefangen hatte, gab's frisch auf einem Tablett serviert. Dann konnte man sich was aussuchen und das wurde dann zubereitet. *leckerschmecker*
Die Landschaft und das Klima find ich einfach ideal - würd mir am liebsten jedes Mal wenn ich dort bin, ein altes Steinhaus kaufen. Tja, träumen darf man ja... Es wachsen hier Mandel- und Olivenbäume, Feigen-, Zitronen-, Granatäpfel-, und Orangenbäume. Ich hab sogar Bananenstauden gesichtet. Agaven, Palmen und Oleander sind mittlerweile auch schon heimisch. Dort wo es keine Landwirtschaft gibt wächst die Macchia. Das sind grüne, niedrige Büsche wie Ginster, Lorbeer, Salbei, Wacholder, Myrte und Pistazie, die oft ein undurchdringliches Dickicht bilden. Beim Klogehen manchmal a bissl hinderlich. ;)

Camping hab ich ja auch schon wieder uuur vermisst. Und wir haben echt einen voll schönen Platz im Pinienwald gefunden. Wir hatten viel Platz und waren praktischerweise ganz in der Nähe der Sanitäranlagen und des kleinen Supermarkets. Ab und zu kamen Hunde vorbei - einer machte bei uns Rast, bekam was zu trinken, ließ sich streicheln und trapte dann wieder ab. Beim Spazierengehen haben Stephan und ich ihn dann im Garten einer Villa entdeckt. Der muss ihnen wohl immer wieder entfleucht sein. Vielleicht war es aber auch ein von den Besitzern beabsichtigtes "Geh' Gassi". :)

Wie auch immer. Auf jeden Fall war es ein schöner Urlaub mit vielen Erlebnissen und netten Begegnungen. Na, gut, nicht alle waren nett. Zum Beispiel die eine italienische, ältere Dame, die uns mit ihrem Miniauto schnitt und uns dann wild gestikulierend und fluchend zu verstehen gab, dass sie eindeutig im Recht ist. :D Oder eine andere Begegnung: Während Stephan und ich die Zelte abbauten, kamen nette Gäste zum Vorschein. Wir verscheuchten und erschlugen insgesamt 7 Skorpione, jeweils ca. bis zu 3 cm groß. Giftig? Keine Ahnung, das wollten wir gar nicht so genau wissen. ;)

Samstag, 25. August 2007

bin wieda da

Japs, wir sind wieder im lande. bin zu müde um heute noch mehr dazu zu schreiben, aber mein geliebter götterverlobter (ok. wenn es göttergatten gibt, dann auch götterverlobte) hat dazu schon für alle interessierte einen ausführlichen bericht geschrieben. wenn mich im wachen zustand die muse küsst, verfasse ich selbstverfreilich noch einen post über unseren urlaub aus meiner karinischen sicht. ;) holidiho und bis bald, freunde!

Freitag, 3. August 2007

Ich seh euch

Wie es vielleicht meine zahlreiche (vorallem stille) Lesergemeinde (fräulein L. möchte ich hier ganz besonders positiv erwähnen...hmm, gibt's sonst noch wen?) bemerkt haben dürfte, hab ich nun ein neues Element auf meinen blog eingebaut. Jaja, langsam kommt auch die Karin auf den Geschmack des emensen tausendfachen Gestaltungsangebots für das gemeine bloggervolk. Meine neuste Errungenschaft: Clustr Maps. Und ich bin heil froh, dass es sich einstweilen um einen kleinen Punkt im schönen Ö handelt. Sollten sich die Punkte ganz wilde verbreiten, werd ich vielleicht in Erwägung ziehen meinen blog abzumelden (oder eventuell so nach dem Vogelstrauß-Prinzip die Map entfernen. Ich seh euch nicht, ihr seht mich nicht. :D).

Mittwoch, 25. Juli 2007

Der kleine Unterschied

Weiß nicht, wie es euch da so geht, aber ich fahr öfters mit der U-Bahn und wenn es länger dauert, kann es schon mal zach werden. 20 andere irrsinnig fad dreinschauende Personen, deren Schweiß mich in einem seltsamen Gebräu eines speziellen Aromas umhüllt. Nervöser Blick auf die viel zu kleinen Kippfenster durch die zart Luft eindringt. Wenn ich dann die Auswahl hab zwischen einem soziologischen Fachbuch über Statistik (das ich in dem Moment nicht um des Lernenswillens unbedingt lesen muss) in meiner Tasche oder dem Vormagazin, dann wähle ich das Vormagazin. (!!!) Und zwar nur aus EINEM Grund: Matscho.
Kubasta ist Matscho. Den Rest kann man getrost vergessen.
Nun bin ich heute dabei gewesen auszusortieren. Ich hab nämlich eine unheilsame Sammlerleidenschaft. Freilich wird nicht alles gesamelt. Nein, nein - nur das, was man ja noch brauchen könnte...Versteht sich. Wenn ich aber mal am Wegschmeißen bin, ist nichts von mir sicher. Ab in den Mist. Und was finde ich da? Da stoß ich doch auf eine Folie mit sorgsam zusammengetragenen Comics und anderen humorigem Zeugs, die mein Herz besonders erfreut haben. Und mitten drunter: Matscho. Ich bin nicht so grausam, als dass ich euch das jetzt hier vorenthalten würde. Eine kleine Kostprobe:

Es leben der kleine Unterschied, heißt es, wenn es um Männlein und Weiblein geht. Ich weiß zwar nicht, wo Sie den kleinen Unterschied gesucht hätten, liebe Leser - ich jedenfalls habe ihn gefunden!
Es ist nämlich so: Seit das hässliche Wort Emanzipation Einzug in unseren täglichen Sprachgebrauch gehalten hat, verbirgt sich Ihr sehr ergebener Matscho in jeder freien Minute hinter Büschen und Sträuchern und schaut den beiden Geschlechtern misstrauisch dabei zu, wie sie immer gleicher werden. Ja, die Konturen verschwimmen. In künftigen Synonym-Lexika wird unter dem Begriff "Mann" stehen: "Frau".
Denn SIE schimpfen wir WIR. SIE rauchen wie WIR. SIE raufen wie WIR. Und SIE saufen wie WIR. Nur in einem einzigen Punkt dominieren immer noch wir wackeren Kerle. Da lassen wir uns von Evas Töchtern nicht den Rang ablaufen. Die Rede ist, Vorhang auf: vom Spucken! Spucken ist männlich - wenigstens was.
Diese meine Behauptung stützt sich auf langjährige Beobachtungen und kann jederzeit durch Fakten untermauert werden. Wenn Sie heute, sehr arglose Lesergemeinde, an das Ende eines Häuserblocks geraten, und es pfeift urplöztlich aus neunziggradigem Winkel ein ebenso kompaktes wie geschmeidiges Flugobjekt an Ihrem Gesicht vorbei, dann können Sie absolut sicher sein, dass gleich hinter dem stattlichen Pfropfen ein Herr der Schöpfung um die Ecke biegt!
Von uns Männern abgesehen, gibt es ja nicht wirklich viele profilierte Spucker. Kamele spucken, zum Beispiel. Wenn man Pech hat, spuckt einem das Schicksal in die Suppe. Und in den Schulaufsätzen meines Matscho junior spucken hin und wieder auch Gespenster herum. Das ist aber völlig normal, bei dem kommen sogar die eher seltenen Heidelbären vor.
Freilich: In der Schulpause, wenn die Knaben im wilden Wettstreit die Luft befeuchten, haben die Mädels ganz andere Interessen. Die zeichnen, wie es ihrer urweiblichen Veranlagung entspricht, Postkartenmotive für das St. Anna Kinderspital...
Möglicherweise ist der kleine Unterschied doch größer, als manche glauben.

: D Hmmm. In meiner urweiblichen karinischen Natur lag es nicht Postkartenmotive zu zeichnen. : D Was hab ich in den Schulpausen eigentlicht so gemacht? Meine Jause gemampft. Kampf ums leckere Futter beim Schulbuffet innerhalb lässiger 10 min (wobei man innerhalb dieser auch das Verschlingen des jeweiligen Erbeuteten mitrechnen muss). Die "Unterstufler" waren dabei immer sehr gschaftig! Die kleinen Gfraster nützen ihre Größe sowie niedliches Aussehen aus. Vordrängeln und dann mit großen Augen und einem "dürft ich bitte die Semmel dort haben?". Grins. Blinsel. Tja, und schon war er weg, der begehrte Leckerbissen. Die Damen am Schulbuffet hatten einfach immer zuviel Mitglied mit den kleinen Unschuldigen. Die restlichen 5 min gingen für den obligatorischen Klogang drauf. Zu fünft tratscht es sich nun mal viel besser. Wichtiges muss nun mal ausgetauscht werden. Wenn dann noch Zeit blieb, wurde noch in hecktischer Eile Versäumtes für die nächste Stunde aufgeholt. Bloß waren die Pausen immer zu kurz für all das, was man zu erledigen hatte...Nicht mal, wenn ich gewollte hätte, wäre es sich zeitmäßig ausgegangen Postkartenmotive zu zeichnen.
Möglicherweise hat Matscho ja Recht: Der kleine Unterschied ist in vielen Punkten doch größer, als manche glauben.

Freitag, 13. Juli 2007

Das Wandern...

...hab ich schon sehr vermisst. Heute waren Sonja und ich wandern in der Hagenbachklamm. Landschaftlich echt voll schön, bloß nicht ganz so bergig, sondern eher hügelig. ;) Sowohl Bergland als auch eher flachere Landschaftsformationen haben so ihre Reize.
Verschlungenes Wurzelwerk, schöne Felsformationen, viel Wald, Wasser und frische Luft (weshalb ich jetzt ordentlich müde bin ;) ). Das Wetter hat sich gehalten - war richtig gutes Wanderwetter, kühl, aber nicht zu frisch und ohne Regen. *jips* Schon erstaunlich und wunderschön, was sich Gott alles für uns einfallen hat lassen...

Donnerstag, 12. Juli 2007

Ein bisschen Urlaubsstimmung


Das Jazz Fest Wien klingt nun langsam aus und leider
konnten wir nur eine Sängerin hören und sehen: Simphiwe Dana.
Wer noch Lust hat und ein bisschen Zeit opfern kann,
der muss sich beeilen, denn das Jazz Fest endet heute mit
Gino Sitson im Reigen und Malia am Rathausplatz (freier Eintritt!).
Gestern waren Stephan und ich mit Theresa und Peter Cocktailtrinken,
um Semesterabschluss nachzufeiern.
Es war total gemütlich und mein Mudslide mundete sehr *leckerschmecker*


In den letzten Tagen habe ich meine Hobbies wieder mehr aufblühen lassen und wieder zu malen begonnen. Dabei kann ich mich so richtig entspannen - gute Musik dazu hören und mit viel Farbe herumklecksen tat nach so langer Zeit wieder voll gut. Dabei muss einem schon die Muse küssen, tut sie das nicht und findet man für dieses Hobby keine Zeit, dann bleibt die Leinwand leer und der Pinsel sauber. Jetzt wurde es endlich doch noch was - die Muse küsste und deshalb hier ein Bild von mir. Das Foto ist etwas dünkler und die Qualität ist nicht die Beste, aber ich denk' man kann's doch ziemlich erkennen.

Ich bin irgendwie grad voll auf den Jazz Geschmack gekommen...es gibt da nämlich noch was: Das Jazzfest Wiesen, bei dem ich mir schon zum 100sten Mal vornehme hinzugehen. Was ganz anderes ist da das Novarock, was auch schön gewesen wäre, ging sich aber leider nicht aus. Naja, hoffentlich beim nächsten Mal.

Montag, 2. Juli 2007

Semesterschluss

Juhei, Ferien. Es hat sich wieder viel getan. Und ich bin froh, dass dieses Semester um ist. Jetzt hol' ich erstmal versäumten Schlaf nach und werd' meine Hobbies wieder mehr pflegen. Mehr Sport machen (oha, Achtung: Vorsatz) und Freunde treffen. Mah, wird aber auch Zeit - ich vermiss euch schon. Aber soviel Zeit hatten wir in letzter Zeit eben nicht so...
Im August heißt's dann nur noch: "Her mit dem Schnorchel - ab ins Wasser!" Und auch relaxen und a bissl Kulturangebot schnubbern, kann nicht schaden. Auch hier nur mal so ein Tipp für jene, die sich gerne Städte anschauen: Wiener- Neustadt-Anschauen hat sich auf alle Fälle ausgezahlt- nicht nur wegen der schönen kleinen Gassen, sondern auch besonders ein wunderschöner Park hat es uns angetan. ; ) Dort haben Stephan und ich uns verlobt - wir freuen uns schon sehr auf die Zukunft und sind gespannt wie's weitergeht, nach dem Sommer. Ende Juli sollt' ich's dann hoffentlich schon wissen. Schöne Ferien, für jene, die noch in den Genuss solcher kommen dürfen und erholsamen Urlaub für alle tapferen Helden der Arbeit!

Meteorologen haben's schwer

Ich hab' keiner Seele etwas zuleide getan,
ich hab' weder unterschlagen noch geklaut;
und doch nennt man mich Tunichtgut, schimpft man mich Scharlatan,
verhöhnen und verspotten sie mich laut!
Ich kann, wo ich will, hinkommen:
nirgends werd' ich ernst genommen!
Meinen Freunden bin ich nur ein steter Grund zur Heiterkeit.
Selbst beim Bäcker und beim Schlächter
hör' ich dröhnendes Gelächter;
der Drogist wiehert und gluckst wegen meiner Anwesenheit,
und er zeigt mit keckem Finger auf mich hin, ja, auf mich hin,
nur weil ich Meteorologe bin.
Zugegeben, es gab hin und wieder einen Fall, da war
das Wetter nicht ganz so wie prophezeit.
Das mit dem Schneesturm im August, das ging nicht so ganz klar;
auch die Hitzewelle zu Sankt Niklaus tut mir heute leid.
Dabei wies mein Augenzucken
und mein starkes Daumenjucken
ganz untrüglich auf ein ausgedehntes Skandinavienhoch!
Nun, es ging manche Prognose
unbestritten in die Hose.
Nur einmal im September 68 stimmte doch
die Vorhersage für Grönland immerhin, ja, immerhin,
weil ich ein Meteorologe bin!


(aus: "weil ich Meteorologe bin" von Reinhard Mey)


Das Smalltalk-Gesprächsthema Nr.1 der Österreicher ist wohl das Wetter, dann vielleicht die Politiker und dann kommt der Rest. Über's Wetter redet man zum Beispiel gerne, wenn man nicht weiß, was man reden soll und das Schweigen einfach nicht erträgt. Zwickt einem der rechte Zeh, dann ist das Wetter d'ran schuld. Ja, das Wetter hat schon seine praktischen Seiten. Und meistens ist es leider einfach nicht so, wie es sein sollte. Regen, wenn man gerne Sonne hätte, Sturm, den kann man sowieso nicht brauchen, Sonne, wenn wir's gerne kühler hätten und Kälte, wenn uns etwas Bräune nicht schaden könnte. Neuerdings hängt das ja auch mit dem Klimawandel zusammen. Und neuerdings haben auch die Ferien begonnen. Da wird auf passendes Wetter gehofft und alles fährt gleichzeitig in den Urlaub. Stau. Neuerdings hat man erkannt, dass das vielleicht ungünstig ist. Das soll sich jetzt ändern.
Veränderungen sind ja so eine Sache. Viele meinen sie wären gut. Sonst bleibt man stehen und das wär nicht gut. Manche meinen sie brauchen sie, aber wenn sie dann da sind, sind sie nicht immer so erwünscht. Das Wetter ändert sich und auch das Leben bleibt nicht stehen. Um mich herum verändert sich was, Beziehungen, Lebensumstände und ich mich selbst auch. Aber eigentlich sind die Menschen von heute immer noch die Menschen von gestern. Jeder will glücklich sein und ist auf der Suche danach. Das wird sich nie ändern. Keiner kann mir sagen, wie die Welt in 10 Jahren aussieht. Kein Meteorologe, kein Astrologe und sonst kein Mensch weiß genau um meine Zukunft bescheid. Es gibt nur einen, der mich und meine Zukunft kennt. Ich weiß, dass ER den Überblick hat und ich freu mich drauf!

Dienstag, 12. Juni 2007

Das bin...


...ich. dachte mir, ich sollt mal ein foto von mir reinstellen. diese blogs sind ja häufig einfach so anonym, unpersönlich. das bin ich mit meinem lieblingsbaum in der Au (der hat übrigens noch keinen namen. lia, den hab ich dir gezeigt, weißt noch?). Der Schatten ist mein lieber Stephan (ja, also er sieht in wirklichkeit nicht so aus wie das profilfoto auf seinem blog ;) ).

Und wieder FH

Ja, ich habs noch einmal getan. Ich war schon wieder dort. Alle Jahre wieder. Mitten in der Pampa. Im wiener-neustädtischen Industriegebiet. Bei einem Aufnahmegespräch in der FH für Ergotherapie. Stephan und ich haben uns einen Zeitpuffer genommen mit dem Ergebnis, dass wir eine Stunde zu früh da waren. : ) Deshalb sind wir noch ein bisschen in der Parkanalage dort herumspaziert. Hätt ich gewusst, dass jene, die schon so überpünktlich da sind und sich melden, früher drankommen, wär ich gleich reingegangen.

Naja, macht nix. Dafür saß ich dann von 9:00 Uhr morgens bis 11:15 in einem schmalen stickigen Gang (wer braucht schon eine Lüftung oder ein Fenster?) mit 20 anderen nervösen schnatternden Mädels (Verzeihung, stimmt nicht ganz - ein männliches sehr schweigsames Wesen war auch anwesend). Das Einzelgespräch ging so, obwohl die 2 interviewenden Damen nach dem 18. Bewerber (oder was weiß ich wieviele vor mir dran waren) schon Ansätze von Müdigkeit zeigten - seltsam. Ja, ich muss sagen, ich war dann auch schon ziemlich ko- wie seltsam, nach laaangen Stunden des vor sich Hindünsens. Sie hätten ja auch eine Liste machen können, wer wann dran kommt. Nö, gab's nicht. Sie arbeiteten nach dem Motto: Wer schneller aufspringt und am schnellsten bei der Tür ist, hat gewonnen und darf sich tapfer und früher als die anderen dem Bewerbungsgespräch stellen.

Die Gruppenarbeit war an und für sich total lustig. Ein Teil der Gruppenarbeit bestand darin, dass man ein ca. 40 cm langes Stück Draht so in Form bringen sollte, dass es möglichst so aussah, wie ein Karten- bzw. Fotodrahtständer. In der Mitte des Tisches stand eine Werkzeugkiste mit Zangen und so. 10 Minuten Zeit hatte man dafür und eine Anleitung auf einem A4-Blatt, wo von diesem Drahtdings der Grundriss und die Seitenansicht drauf war. Im Format 1:1 und man durfte mit den anderen Bewerbungsinsassen kein Wort reden. Fand ich super - schad, dass es nix zum Sägen oder Schrauben gab. : )

In der Gruppe mussten wir dann noch ein Tier unserer Wahl aus Papier und uns zur Verfügung gestellten Materialien in 3D zusammenbasteln. Wieder 10 Minuten Zeit und 5 Minuten Zeit für die Gruppenreflexion. War auch toll, wir haben eine unformige Schlange gebastelt. Über den ästhetischen Aspekt ließe sich streiten, aber ich fand sie hatte Charakter. Der Name Gustl hätte zu ihr gepasst irgendwie (ähm, so ein Tick von mir. Ich benenne gerne Dinge oder Pflanzen. Mein Zimmerpalme heißt übrigens Floretta). Und das einzig männliche Wesen in der Truppe hat bei der Bastelarbeit doch tatsächlich gesprochen. Wusst' ich's doch, dass er das kann. : ) (ok, aber ich kann's auch verstehen, dass man inmitten einer Horde von aufgeregten schnatternden Mädels eher stiller ist) Wir waren uns nach Stunden des Wartens schon so vertraut (die verzweifelte Suche nach Gesprächsthemen über Stunden hat uns zusammengeschweißt), dass wir uns in der Gruppe ziemlich schnell einig waren und nach 3 Minuten Selbstreflexion nicht mehr wussten, was wir in den restlichen 2 Minuten reflektieren sollten.

Ja, ich sag's ja: Geteiltes Leid ist nicht halbes Leid. Geteiltes Leid verbindet. Natürlich wird man bei all diesen Aktivitäten unter die Lupe genommen und genau beobachtet: Wie verhältst du dich? Wie reagierst du? Gerätst du unter Druck in Panik? Ach, wie ich das liebe. Assessment-Center. Herrlich. Dafür musste ich den ansonsten davor durchgeführten Eignungstest am Pc nicht noch mal machen, weil ich den eh schon letztes Jahr erledigt hatte. Ein Pluspunkt. Ja, und nun warten wir mal auf das Ergebnis. Auch wenn's nix werden sollte, hat es sich ausgezahlt, sich noch einmal zu bewerben. Nur schad, dass ich meinen Fotoständer mit Charakter nicht behalten durfte.

Nach den Strapazen sind wir erst mal Essen, dann Shoppen und Wiener Neustadt anschauen gegangen. Echt, eine schön Stadt. Mit tollen versteckten barocken Innenhöfen, die es zu Entdecken gilt. Und der Park bei der Militär Akademie ist einfach ein Traum. *smile*

Samstag, 26. Mai 2007

Rechts oder Links

Rechts oder Links. Seltsame Überschrift. Nein, hat nichts mit Politik zu tun. Gar nix. Sondern mit Soziologie. Steht dir, lieber Leser, nun ein Fragezeichen im Gesicht? Gut so. Stell dir folgende Situation vor:

Du gehst auf der Straße, nichts ahnend, und dann plötzlich erdreistet sich jemand und kommt auf dich zu. Und zwar genauso, dass ihr euch gegenübersteht. Er steht in deiner Bahn, du ihn seiner. Und nun stellt sich die Frage: Rechts oder Links, abwarten oder beinhart sein Recht durchsetzen, sich irgendwie vorbeimogeln oder soll's lieber ein Stepptanz sein?
Hmm, ja da wären wir wieder beim Normenbruch. Eine Person bricht eine Norm und sei es nur in der Form, dass sie dir im Weg steht. Anfänglich irritiert, suchst du dann nach Möglichkeiten, um diesen Normenbruch zu reparieren. Ja, du kennst das schon. Wurde meinerseits schon erwähnt. Tja, Soziologen sind seltsame Menschen und erforschen seltsame soziale Phänomene. ;)
2 junge Männer haben dies anschaulich anhand des sogenannten "droitwich" (Droitwich Spa ist übrigens auch der Name einer englischen Stadt) dargestellt.

p.s.: thx to meinem Bro, der mir das video gezeigt hat!

Montag, 14. Mai 2007

Sonne!!!

Am Freitag waren die Zeugen bei mir. So eine nette ältere Dame (die arbeiten auch mit allen Tricks! :D) und ein Herr. Sie wollen nächsten Freitag wieder kommen. Denken wohl, sie könnten mich gewinnen. Dabei bin ich schon längst gewonnen und zwar für Jesus. Ich wollte mir eigentlich nur mal ihr Heftl anschauen. Vielleicht hab ich nächsten Freitag schon was vor ;)

Das Wochenende an sich war echt superschön. Gratulation, meiner lieben Mummy - du hast es geschafft und diese doofen Prüferinnen fertig gemacht! Natürlich ließen wir aus diesem Grund den Sektkorken knallen, der seinerseits aufm Schupfndachl landete und wie ein Bumerang wieder vom Dachl in den Garten hüpfte. Unser Nachbar hat auch seine Prüfung geschafft und das haben wir natürlich gleich mitgefeiert. Des Sonntags war ich dann bei der lieben Kozelfamily wo's lecker Gegrilltes gab. Eine Family zu haben, ist echt was Wunderschönes und Unbezahlbares!

So, nun muss ich noch sämtliche Prüfungen in den nächsten Tagen hinter mich bringen und werd' mich deshalb wieder den wunderbaren soziologischen Paradigmen widmen. Marx- ich komme!

Freitag, 11. Mai 2007

Mittwoch, 9. Mai 2007

Tropf, Tropf

Regen ist was Tolles. Er macht Geräusche. Formt eine Melodie. Ist oft ganz schön laut. Hilft beim Einschlafen. Macht Lacken. Gibt Gummistiefeln ihren Zweck. Bringt Kinder zum vergnügten Quietschen. Landwirte zum Jubeln oder zum Weinen. Zeigt manchmal Urgewalt. Bringt die buntesten Regenschirme zum Vorschein. Manchmal miesgelaunte Gesichter. Bewirkt frischfröhliche Camping-Stimmung bei undichten Zelten am nächsten Morgen. Er wäscht unser verdrecktes Auto. Verhilft unserer Schildkröte zu einer Dusche. Macht Autos zu wilden Anspritzmaschinen. Und die Straße bei uns um die Ecke zum Vergnügenspark für Kinder. Er macht Fensterscheiben angeschlagen und Mief im überfüllten Zug. Aber das aller Wichtigeste: er macht alles nass.
Nass waren meine Schuh. Ganz nass. Socken nass. Zechen nass. Alles nass. Langes Seminar mit vor Nässe verrunzelten Haxen. Nicht so toll. Und wenn du dann auch noch Verständnis haben musst. Bei der öbb. Mit der öbb. Da muss man ja ein sehr verständnisvoller Mensch sein. Häufig. Vorallem wenns schneit oder regnet. Dann ist das für viele nicht gaaanz so toll. Aber, kein Sorge wegen Verkühlung oder so. Wie wir ja jetzt von Farmer wissen, busseln ist gesund. ;)

Für alle, hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer:

Abendwolken

Hundert silberweiß beglänzte Kiele
furchen durch die tiefe, blaue Flut.
Ihre himmlisch fernen Hafenziele
winken weit aus abendlicher Glut.

Selig zieht die weiße Wolkenflotte,
ihre hellen Segel windgeschwellt,
steuert ruhig über jede Grotte,
die der Himmel dämmernd offen hält.

Vor dem Hafen flammern hohe Feuer,
glühend rollt die Flut zurück vom Strand,
züngelt über Segel, Mast und Steuer.
Alle Wolkenschiffe stehn in Brand.

(Bröger 1954)

Also, stehst du im Regen. Alles nass. Außer deine Zunge, die wie ein alter Socken auf deinem Gaumen klebt. Weil der Tag einfach a Schas war, dann denk an himmlisch ferne Hafenziele, Segel, Mast, Steuer, tiefblaue Flut - daran, dass der Regen auch mal wieder aufhört und der Meister da oben alles im Griff hat.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Durchzug, Statistik und Billa

Und ich hatte in der Nacht - das müsst ihr euch vorstellen - eine durchzugsfreie Nase! Ich war nämlich krank (ja, an dem fast verlängertem Wochenende*mpff*). Diese Nacht war schon die zweite Nacht fast ohne Nasentropfen (juhuu!). Wahrscheinlich war ich deshalb auch so fröhlich am Morgen. Naja, es könnte auch daran liegen, dass ich seit längerem seehr gut geschlafen hab. Dann hab ich ganz chillig noch Bibel gelesen im Bett und mich einfach so über Gott gefreut. Danach ab in die Uni, also auf den Campus, zu lieben Statistik-Hü. Da saßen wir nun. Meine beiden tapferen Mitstreiterinnen und ich. 3 stunden. Oder waren es 4? Das letzte Beispiel blieb uns ein Rätsel. Zeit und Raum verschwinden im Nebeldunst der verzwickten Gedanken. Ja, Statistik wirkt. ; )
Der Hunger blieb auch nicht aus. Billa ist meine Hauptnahrungsquelle. Dort gibt es leckere Sachen, die man sich aussuchen kann. Kostet manchmal vielleicht ein bisschen mehr als ein Mensa-Menü, dafür weiß man aber meistens genau, was drinnen ist. Meistens siehts auch viel besser aus. :D Fladenbrot mit Oliven und Schafskäse. Die Griechen wissen, was gut ist. Und dann Park-Session. Im Park schmausen, plaudern und sich sonnen lassen - das hat schon was. Wieder zurück und an meiner Abschlussarbeit schreiben. Schwierig. Bin aber ein gutes Stück weiter. : ) Jetzt freu ich mich schon auf mein Bett - das hat auch was. Weich, kuschlig, warm. Sehr gute Kombination.

Montag, 23. April 2007

Im Ärgermood

Wenn es menschelt, dann tut es dies gewaltig. Ja, ich menschle auch. Aber wenn andere menscheln, ist das viel schlimmer. Ich bin sauer. Und wenn noch irgendetwas heute menschelt, dann werd ich noch saurer. Das ist wie mit Himbeeren. Du isst diese köstlichen Früchte und sie sind einfach lecker. Dann erwischt du eine ganz grausige, die dir einen unangenehmen pelzigen, verschimmelten Geschmack auf die Zunge zaubert. Und dann ist es aus. Jeder Himbeere, die du danach isst, schmeckt wie diese- einfach etwas vergammelt (es sei denn, du gehörst entweder zu jenen, 1. denen das egal ist und die einfach fröhlich weitermampfen oder 2. die sich den Mund ausspülen und sich noch eine Himbeere reinhaun). Genauso ist es auch mit dem "Ärgermood" - bis du einmal auf der Palme, kommst du da so schnell nicht mehr runter. :D

Ok, dieser Vergleich hinkt und passt auch nicht immer oder für jeden. Aber Himbeeren sind super und ich geh' jetzt was essen!

Freitag, 13. April 2007

In der Frühe

Noch liegt die Nacht ergossen
über Fläche und Raum.
Die Wimpern dicht geschlossen
atmet das Land im Traum.

Schläfrig schmiegen Hügel
in den Himmel sich stumm.
Frühwind rührt die Flügel
lautlos um und um.

Dunkle Wälder bäumen
schweigend über der Nacht.
Goldne Bänder säumen
die Kuppen mit bunter Pracht.

Halb noch im Schatten verborgen
glüht jetzt der Kirchturmknauf.
Lächelnd tut der Morgen
Kinderaugen auf.

Scheucht mit einem Husche
das Dunkel von seinem Gesicht.
Eine Amsel im Busche
flötet hell ins Licht.

(aus: Bekenntnis - eine Auswahl der Gedichte, Bröger Karl)

Hmm...ja, ich geb's zu, is a bissl kitschig. Aber ich kann mir das so richtig bildhaft vorstellen...frische Morgenluft, wenn noch so ein bisschen der Dunst über den Hügeln liegt und alles so neu und schläfrig scheint. Das mag ich sooo und deshalb freu ich mich umso mehr, dass es endlich wieder so schön sommerlich ist : ) Summertime - i love it!

Mittwoch, 11. April 2007

Ein Hoch auf ...

...auf 2 besondere Damen, die ich hiermit ganz lieb grüßen möchte, weil ich sie 1. voll lieb hab und sie 2. einer der fleißigsten blogleser ever sind ;) ! Liebe Cori, liebe Marina ich drück euch ganz lieb und wollt euch nur mal sagen, dass ihr echt toll seid. Die 2 Männer, die euch mal bekommmen, können sich alle 10 Finger abschlecken !!! Männerwelt aufgepasst! ;)
Meiner besten Freundin, Miss V. *hehe*, wollt ich nur sagen, ich hoffe, dass wir auch noch Freundinnen sind, wenn wir beide alt, grau und verrunzelt sind und unsere blärrenden Enkelkinder hüten müssen ;) Du bist einfach genialst! *schmatz* (an die männerwelt: diese traumfrau ist leider schon vergeben)
Freunde und Familie (Broooothaaaa!!!) sind schon was Tolles, kam mir heute wieder so. Ich hab euch voll lüb! Ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben ist natürlich mein Farmer :*

Ja, Leute, wie man hier lesen kann, heute hab ich Herzaln in den Augen ;)

Freitag, 6. April 2007

Maranatha!

Es ist Osterzeit und irgendwie bin ich gar nicht so recht darauf vorbereitet, dachte ich bei mir so heute morgen. Die Zeit verrinnt, man läuft von Hinz zu Kunz und plötzlich bemerkt man, dass wenn da nicht Ostereier, Blümchen und Löffler im Schaufenster wären, man Ostern gar nicht richtig wahrgenommen hätte. Wenn Ostern nur aus rosaroten Blümchen und Schokohasen bestehen würde, wären wir arm dran. Umso trauriger, dass für die meisten Ostern genau aus diesen Dingen besteht und man vor lauter Stress nur noch dank Osterdeko nicht auf Ostern vergisst.
Weil ich von diesen Kalorienbomben so begeistert bin (Achtung - Werbung! ;) ) , will ich gleich noch einmal einen Ausschnitt zum Thema Ostern einbauen, der mich sehr angesprochen hat:

Wenn du genau hinhörst, kannst zu die Menschenstimmen vernehmen. Weit, in der Ferne, ein umhülltes Gebrüll, undeutliche Rufe, dann ein Jubel und schließlich ein ausbrechender Freudengesang: »Hosianna! Hosianna! Hosianna!« Sieh genau hin! Siehst du die knalligen, bunten Festzeitengewänder, die von den Pilgern in Jerusalem getragen werden? Unzählige Juden sind speziell für die Passah- Feiertage nach Jerusalem gekommen. Ein Gerücht hat sie von ihren Tischen aufstehen lassen. Ein durch die Strassen gerufener Schrei, liess die einen aus dem Dösen erwachen und die anderen von ihrem neugierigen Jerusalemer-Stadtrundgang auf die Straße strömen. Wenn du deine Vorstellungskraft nur für einen Augenblick gebrauchst, dann fühlst du das Drücken und Schieben der Menschenmasse und vielleicht riechst du sogar den aufgewirbelten Staub oder den Geruch der vielen ungewaschenen Leute auf engem Raum.
Du fühlst die Aufregung und freudige Anspannung der Leute und auch du rennst zur nächsten Palme und brichst einen Palmwedel ab. Während du versuchst, durch alle die winkenden Äste hindurch auf die Straße zu blicken, singst du kräftig mit: »Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!« Wenn du zu den Leuten
gehörst, die gerne Nachdenken, dann fragst du dich vielleicht, was das Ganze Getue soll? Wer ist der Mann, der auf dem Esel in die Straße einzieht? Warum behandelt man ihn wie einen König? Wenn er wirklich der neue König ist — bist du dann sein Untertan? Falls ja, was erwartet er von dir?

Eine riesige Menschenmenge folgte Jesus auf dem Weg zum vermeintlichen Thron. Da war er umjubelt. Da wurde er gefeiert. Aber wenige Tage später, als Jesus die Straße zum Ort der Kreuzigung geht, folgt ihm die Masse nicht mehr. Da stehen die Leute nur und gaffen.
Mit Palmzweigen winken und den kommenden König begrüßen, das wollten die Menschen. Dem leidenden Diener, Jesus, zu gehorchen, das lag für sie nicht drin. Sind wir auch so oberflächlich, dass wir an einem Sonntag im Jahr mit Palmzweigen wedeln und gelegentliche Lobeshymnen singen, aber unserem dienenden König so mitten unter all unseren Alltagsdingen keine Beachtung schenken?

Jesus ist nicht bloß eine historische Figur, die sich gegen notorische Heuchler wie die Pharisäer wandte und nett zu den Leuten war. Er lebt! Ich hab es erlebt, dass es ihn tatsächlich gibt und das die Geschichte von seiner Kreuzigung mich persönlich betrifft und nicht bloß eine nette story ist! Ich bin jemand, der sehr skeptisch ist, viel nachdenkt, nicht gleich alles annimmt und oft kritisiert - ja, ich geb's zu (die Leute, die mich kennen, können das bestätigen...ich bin anstrengend) - aber ich wäre dumm, wenn ich dieses Geschenk nicht annehmen würde! Also, egal, welche Meinung du von ihm hast, stell dir mal die Frage: Wer ist er eigentlich?

Donnerstag, 5. April 2007

Hmm...

also, ich weiß nicht, irgendwie ist die Vorlage hier ziemlich...pink. Was meint ihr? Vielleicht sollt ich mir doch ein anderes Layout suchen. Eins das eher meinem Charakter entspricht *hust*

Die ganze Wahrheit

Ja, des bloggers Leben ist ein Einsames...die comment-Funktion gibt es zwar, aber für was sie gut sein soll, hat man längst vergessen. *snief* A B E R und dieses aber ist besonders toll: der blogger kann seinen Hang zu Selbstgesprächen auf seinem blog voll und ganz ausleben - d.h. wenn er denn zu Selbstgesprächen neigt. Wenn nicht, dann ist er wohl nicht zum blogger geboren.
Liebe blogger-Gemeinde, Selbstgespräche gehören zu unserem Leben wie die Kirsche auf einer Schwarzwälder, wie die Schoko auf dem Bananensplit oder die Erdäpfel ins Gulasch! (ach, ich liebe Vergleiche, die mit Essen zu tun haben)
Liebe LeserInnen (sollten sich doch ein paar hierher verirrt haben), dies ist nun freilich kein Wink mit dem Zaunpfahl oder eine Aufforderung dieses komische comment-Funktions-Dings zu verwenden - nein! Einfach lesen, vergessen und ins Unterbewusstsein einsickern lassen *hehe*

Draußen scheint die Sonne - liebe blogger, liebe bloggerinnen (ich entsann mich, dass es da noch so etwas gibt, wie geschlechtergerechtes blabla) lasst das bloggen für einen moment sein und genießt die Sonnenstrahlen solange sie noch da sind (traut dem wetterbericht nicht und nützt den moment des reinen sonnenglücks)! Ja, und mir ist noch etwas eingefallen, was am bloggen gaaanz toll ist: man kann ganz furchtbar fies oder lustig oder langweilig schreiben (weil das sowieso im Auge des Betrachters liegt), die Beiträge müssen nicht immer sehr geistreich sein, man kann einfach das schreiben, was einem grad so in den Sinn kommt und drauf hoffen, dass es entweder viele lesen oder viele nicht lesen, je nachdem. ;) Deshalb auch dieser iiirrsinnig geistreiche beinahe schon philosophische Beitrag bevor ich sonnenbaden geh'. Sellerie und bis zum nächsten Mal!

Seitenverkehrt

"Elmar Gruber hat in einem Büchlein eine Fotostory veröffentlicht. Man sieht den Lebenskampf eines Holunderstrauches, der als kleiner Spross im Lichtschacht eines Kellers zu wachsen beginnt. Bald stösst der junge Trieb an das Gitter des Lichtschachtes. Für einen Moment sieht es so aus, als wäre damit alles vorbei. Aus dem Dunkel kommend, will die Pflanze ans Licht aber sie stösst auf Widerstand. Das Metallgitter ist hart und unnachgiebig und das junge Grün biegt und verbiegt sich vergeblich im Kampf gegen das Hindernis. Plötzlich aber gelingt es dem Holunder, ein Zweiglein durch das engmaschige Gitter zu schieben. Der Strauch wächst weiter dem Licht entgegen und sein weiches Mark quillt förmlich durch die Ritzen des Gitters, verfestigt sich und wird zum Stamm. Jahreszeiten kommen und gehen und bald schon steht der Holunderstrauch in voller Blüte da. Wo andere Bäume nur ihre Wurzeln haben, die sie in Wind und Wetter aufrecht halten, hat unser Holunder eine Stütze auf halber Höhe: das Kellergitter.
Das Lebenshindernis wurde zu einer Hilfe, die trägt und hält. Von weitem betrachtet fällt
einem gar nichts Ungewöhnliches auf — man sieht nur einen Holunderbusch , der über und über mit Früchten behangen ist und stark an der Hausmauer steht. " (aus: Kalorienbomben)

Ich mag keine Gitter. Sie versperren einem den Weg. Sie nehmen das Licht weg. Sie kosten Kraft und Zeit, manchmal auch Tränen. Ohnmächtig einem Lebenshindernis gegenüber zu stehen - wer will das schon?! Schwachheit und eigene Grenzen zu akzeptieren war noch nie unsere Stärke, lag noch nie im Trend. Bei Jesus scheint das alles irgendwie seitenverkehrt zu sein...
"Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark" (2. Korinther 12, 10). Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark? Das sind Worte eines Mannes, dem man es nicht übel genommen hätte, wenn er sein Handtuch geworfen hätte. Paulus beeindruckt mich immer wieder. Weil er an Gott glaubte und begeistert davon, nicht schweigen konnte, eckte er oft an. Er wurde verfolgt, misshandelt und ins Gefängnis geworfen. Er hätte sagen können: "Ok, jetzt reicht's mir. Das kann es ja wohl nicht sein!" Aber er hat es nicht getan. Und warum nicht? Weil er von Gott alles erwartet hat. Sein Leben war nicht einfach, aber es stand in voller Blüte.
Gerne würden wir allen Hindernissen aus dem Weg gehen. Wenn's unangenehm wird, einfach einen großen Bogen um's Problem machen. Der Haken dabei ist nur: stärker werden wir dadurch nicht - im Gegenteil. Wachstum gibt es dann nicht (die Pflanze bleibt unter dem Gitter) und Gott kann seine Macht nicht unter Beweis stellen.
Ich glaub' am schwersten ist es, Gott Gott sein zu lassen. Aber genau um das geht es! Gott Gott sein lassen. Ich will nicht dahinvegetieren, Tag für Tag bloß durchstehen oder irgendwie verleben - ich will LEBEN, ganz, voll, echt. Leben in all seinen Facetten auch oder gerade mit Kellergitter.

Montag, 26. März 2007

Licht

Herr, ich wünsch' mir so sehr, sie sähen DICH von hoch her.
Denn sonst bewegt sich gar nichts, doch ich weiß, dass Du schon da bist.
Weiß, dass DU mit mir klar bist, Du weißt, dass DU mein Star bist.
Herr zeig', dass alles wahr ist und heute schon DEIN Tag ist.
DEIN Tag war und wird sein, damit das klar ist.

Aus meinem und aus jedem Leben, das wir in DEINE Hände geben,
hält sich der Tod für immer raus, denn er hat nichts verloren in DEINEM Haus.
Herr, DU bist der Einzige für mich und jetzt kommt die Wahrheit
auf den Tisch, diese Welt wird vergehen, DU wirkst ewiglich.
DU birgst ewig Licht, doch sie sehn' es nicht.

(aus: in DEINE Hände, Xavier Naidoo, Telegramm für X)

Freitag, 9. März 2007

Gestern: Frauenwelttag...

...und damit rückt das heißumstrittene Thema "geschlechtergerechtes Formulieren" wieder mehr in den Mittelpunkt. Seid mir nicht böse, aber ich find' das einfach furchtbar mühsam...

Man wagt es kaum im universitären Bereich das Wörtchen "man" in Texten zu schreiben, kommen doch sofort Stimmen auf, die auf ein geschlechtergerechtes "man/frau" plädieren.
Ich bin eine Frau und ja ich verwende "man".
Nein, ich fühle mich dadurch nicht ausgeschlossen, diskriminiert, herabgesetzt oder ausgeblendet.
Nein, ich denke nicht, dass unsere Sprache eine männliche Sprache ist, eine Aufforderung zur Gewalt beinhaltet oder ideologische Machtsetzung transportiert, wie manche Feministinnen meinen.
Wenn man statt Fotografen "FotografInnen" oder statt Bürger "BürgerInnen" schreibt, damit sich auch wirklich alle angesprochen fühlen, dann hat das, meiner Meinung nach, seine Berechtigung. Ok. Aber irgendwie, denke ich, hat auch alles seine Grenzen. Wenn ich so etwas wie "KörpERin" statt Körper lese, muss ich mich schon wundern. Sollte man/frau vielleicht dann lieber überhaupt das "der" vor "Körper" weglassen und stattdessen "die KörperIn" verwenden (und sämtliche männliche Artikel streichen,was ja dann wieder einer Diskriminierung der Männer gleich käme...manno!)? Fördert das die Gleichberechtigung wirklich? Oder gibt es vielleicht doch andere Dinge, die wichtiger wären? (abgesehen davon: für alle die sich über laufende Rechtschreibreformen beschweren. das hier ist nichts dagegen.)

Na, wie dem auch sei, ich find' das zumindest überflüssig und mühsam. Gleichberechtigung ist notwendig, aber es kann auch ausarten. Und zwar so, dass man erst recht wieder vom Pferd fällt und zwar von der anderen Seite. In manchen Punkten bekommt Feminismus einen "Emanzentouch", der schon fast weh tut. Dann tun mir die Männer leid, die sich anhören müssen, dass sie die holde Weiblichkeit unterdrücken. Ok, in manchen Punkten stimm' ich vollkommen überein (z.B. wenn es um gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern geht), aber bei manchen Dingen fehlen mir einfach die Worte...

Abgesehen von allen Ungerechtigkeiten auf dieser Welt --> an euch europäischen, aufgeklärten, klugen, gebildeten, emanzipierten Frauen da draußen: Ihr seid einzigartig und zwar jede von euch - das müsst ihr euch nicht ständig beweisen! Ohne euch würd's einfach nicht funktionieren und das wissen auch die meisten Männer ganz gut, denk ich. ;) Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen Emanzipation. Im Gegenteil, ich bin für die Emanzipation von Mann und Frau! Warum wehren wir uns so stark gegen unsere eigenen Identitäten?!? (und damit meine ich keine gängigen Klischees oder Rollenbilder)

So, jetzt hab' ich mir Luft gemacht, jetzt geht's mir besser. :0)
(so ein blog kann schon etwas sehr Befreiendes sein *g*)

Samstag, 3. März 2007

Alles hat seine Zeit

Joup, so ist das. Alles hat seine Zeit. Feiern hat seine Zeit und Stress wohl auch. Aus diesem Grund kommen in nächster Zeit eher weniger blogeinträge von mir. In den letzten Tagen hab ich ein wirklich spannendes Seminar genossen zum Thema "Arbeiten in Gruppen" und muss sagen, dass es das erste Seminar dieser Form ist, bei dem ich positiv überrascht wurde. Hab schon SE erlebt (nicht nur auf der Uni, da bin ich ja noch nicht so lang) bei denen man beispielsweise für Rollenspiele freiwillig gemacht worden ist. Bei diesem SE jedoch wurde kein Zwang ausgeübt, es herrschte eine entspannte lockere Atmosphäre, das Engagement war groß und was mir besonders gut gefallen hat: es wurde vorallem viel und herzlich gelacht. Lachen ist einer der bestimmter Eigenschaften, von der (fast) jeder behauptet es sei gesund und iiiirrsinnig wichtig. Aber wenn wir ehrlich sind, die wenigsten praktizieren es im Alltag dann tatsächlich auch soviel, wie sie vielleicht gerne würden. Deshalb war dieses SE eine freudige Abwechslung, bei der ich zudem auch noch viel über meine eigene Persönlichkeit herausfinden und viele neue Erkenntnisse im zwischenmenschlichen Bereich und über Leiterschaft im Speziellen mitnehmen durfte.
Ach ja, wusstet ihr, dass ein einziger Lacher normalerweise zwei Sekunden und sieben schnelle Haha-Has dauert? (schon interessant, mit welchen Dingen sich Forscher beschäftigen können...) Männer lachen mit mindestens 280 Schwingungen pro Sekunde und werden dabei von Frauen mit 500 Schwingungen pro Sekunden nur "knapp" übertroffen ;) ! (das verwundert nicht wirklich, oder? Man nehme beispielsweise meinen Lachera... *hust*) Ja, so hat sich auch jemand in einem ORF- Beitrag seine Gedanken dazu gemacht. Also, Leute, Lachen ist gesund, deshalb: Verlernt es nicht!

Dienstag, 20. Februar 2007

Feiern

Ich meld' mich mal wieder und muss hier einmal ein Resümee (irgendwie bin ich gerade schockiert, dass man das tatsächlich so schreiben darf, na egal ;) ) zu unserem Ballbesuch schreiben.
Großes Plus: Es war echt wunderschön sich so wegzufetzen, andere Pärchen, die förmlich über die Tanzfläche schwebten und verschiedenste Ballkleidvariationen zu bestaunen. 2 bezaubernde Damen, die prinzipiell nur im Doppelpack anzutreffen sind, sind wir auch begegnet. ;)
Großes Minus: wir wurden nicht zum Ballprinzenpaar gewählt. Ein harter Schlag - wir nehmen's gelassen. Die freundlichen Damen mit dem Tombolalosen sind uns auch entwischt. Naja, beim nächsten Mal dann. Am nächsten Tag ging's schon wieder um's Feiern und zwar gleich einen 4-fachen Geburtstag. Alles Gute euch 4 nochmal!
Ich freu' mich trotz Ballfreuden schon auf den Sommer und werd' jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einem Faschingsumzug fronen. Fasching/Karneval ist ja so eine Sache: Entweder man liebt ihn oder man kann ihn nicht ausstehen. Was ich absolut nicht leiden kann ist, wenn Freude und Humor so hochgekünstelt werden und man halt lustig sein muss, weil gerade Fasching ist. Dann entlockt es mir höchstens beim 1000sten "Lei, Lei"-Ruf einen schwachen Grinser. Naja, es kommt immer d'rauf an, was man feiert (die ursprüngliche Bedeutung von solchen Festen ist dabei interessant). Feiern ist ja an und für sich etwas sehr Schönes und das darf und soll man auch genießen. :)
Falls nun beim Leser so der Eindruck entsteht, dass hier nur gefeiert wird *g*, nein, das ist nicht so...aber wenn sich die Gelegenheit bietet, dann gerne. ;)

Montag, 12. Februar 2007

Zeitungsverkäufer

Wer kennt sie nicht? Die Augustinverkäufer. Meist freundlich und gut gelaunt bieten sie die Boulevardzeitung der anderen Art an: link. Letztens waren meine Lieblingsjul :-* und ich gemütlich Kaffeschlürfen und haben uns eben diese Zeitung gekauft. Die Artikel sind sehr gesellschaftskritisch und oft wird mit Sarkasmus das ausgedrückt, was ohne einem Funken von Humor nicht möglich wäre zu sagen. Querdenker kommen zu Wort, Bands (link) und Theateraufführungen (link) fern des Kommerz werden vorgestellt und der Durchschnittsdenker wagt es vielleicht doch etwas mehr über den persönlichen kleinen Tellerrand zu blicken. Augustin Nr.195 liegt vor mir und mich beeindruckt "Ralf Leonhards zentralamerikansiche Lektionen" (Jahn, Karin 2007: 27f) und seine Gedanken zum Jahresbericht 2005 der Weltbank, in dem die Beseitigung der ökonomischen Ungleichheit als wichtigstes Ziel angeführt wird. Papier ist geduldig und er glaubt nicht an Wunder, wie er sagt.
2 Euro für einen Blick über den Tellerrand.

Das Wocheende war übrigens sehr erholsam. Des Samstags eher weniger wegen den Vorbereitungen für unseren Jugend-Godi. Wir sind eine liebenswerte Chaostruppe und erfreulicherweise war der Godi dann voll gut und fetziger als sonst ;) thx Jesus und thx an alle Mitwirkenden!! Gute Woche wünsch' ich euch!
p.s.: kapeka, du wirst es kaum glauben!
ich war tatsächlich joggen...
mit meinen tollen neuen Laufschuhen, fast bubbelsfrei und
wieder einen schritt voraus...
*hrhr* ich sags ja, an die stöcke! ;)
mum, du schaffst das!

Donnerstag, 8. Februar 2007

Kalorienbomben...

...zum Schlemmern findet ihr hier --> link mit freundlicher Genehmigung von Adriano oder auf meiner link-Liste auf der rechten Seite. Ich hab' die Kalorienbomben auch schon genossen und find' sie wirklich gut. Natürlich muss man alles kritisch lesen, aber so wie ich das bis jetzt beurteilen kann, ist diese Nahrung wirklich gut genießbar. Für Einsteiger gibt's die Diätküche. :) Viel Spaß beim Stöbern und hoffentlich Mampfen!

Beauty

Ich hab' vor kurzem ein wirklich gutes Buch gelesen und muss jetzt unbedingt meinen Senf dazu abgeben. :)
"Weißt du nicht, wie schön du bist?" von Stacy und John Eldredge hat etwas sehr erfrischend Neues. Hier geht's nicht um 10 Schritte, wie du zu einer noch selbstbewussteren, schlankeren, schöneren oder wie auch immer besseren Frau wirst, sondern hier geht's um die Schönheit deines Herzens. Es dreht sich um die Frage, weshalb Schönheit im Leben einer jeden Frau wichtig ist und warum wir versuchen Schutzmechanismen aufzubauen. In jeder Frau steckt Eva, steckt Stärke und ein Geheimnis, das sich lohnt entdeckt zu werden. Es tat gut dieses Buch zu lesen. Manchmal war's wie Balsam für die Seele, einfach ein angenehm untypisches Frauenbuch.
Am Ende des Buches wiederholen sich die Autoren, meiner Meinung nach, aber dadurch ist es einprägsamer. Manchmal wird hin und her gesprungen zwischen Wortmeldungen von Stacy oder John und es ist nicht immer klar, von wem etwas kommt. Man muss sich vielleicht ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, aber ich denke, dass es eine wichtige Lücke schließt und die ganze Thematik um die Frau aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Auch für Männer sicherlich interessant. ;)
--> link

Mittwoch, 7. Februar 2007

Umwelt von gestern

Farmer hat mir einen link geschickt, der echt interessant ist. Jaja, ich weiß, schon wieder das leidige Thema, wird sich manch einer denken ;) Aus den Medien, aus dem Sinn - oder wie war das?

Gestern waren wir in der Tanzschule. Allerdings haben wir dabei nicht bedacht, dass Semesterferien sind und auch die Tanzschule einmal Pause macht *smile*.
Macht nix. Dafür durften wir was leckeres Selbstgekochtes von Josef verkosten (etwas Mexikanisches mit einer tollen Würze und einem Namen, den ich mir nicht gemerkt hab. trotz Spanischunterricht - lang is her- sind meine Spanischkenntnisse mager und mein Gedächtnis löchrig). War aber voll lecker (kas, dass wir schon voll waren)! Außerdem hab ich erfahren, dass es Schokobrunnen geben soll... Danke, katha für den tipp. :) ich hab gleich mal nachgelinst. Mah...Für luxuriöse Naschkatzen ist das vielleicht eine Überlegung wert: link
Gestern war aber auch ein besonderer Tag - der Ehrentag meines Bro! Happy Birthday nochmal! Schon erschreckend, wenn man merkt, dass jüngere Geschwister auch älter werden... ;)

Montag, 5. Februar 2007

Ungewöhnlich

ich versuche mich konstant zu wandeln
und beständig, aktuell interessant zu handeln
ich verstehe es mich stets adrett zu kleiden
und mache gute laune wett mit leiden
ich zeige mich interessiert an jedem themengebiet
und meine ungeniert, ich wüsst was so geschieht
ich halte augen und ohren offen,
hier und da bin ich betroffen
und seit anbeginn der tage stellt sich mir die frage

geb' ich mich mit dem allgemein versöhnlich
oder lebe ich lieber ungewöhnlich
...
ich sag meistens ja, wenn ich was nicht versteh'
und schlagfertig und clever bin ich erst wenn ich nach hause geh'...
ich halte mich für mittelklug, mich fern von diebstahl und betrug
und seit anbeginn der tage stellt sich mir die frage

geb' ich mich mit dem allgemeinen versöhnlich
oder lebe ich eher ungewöhnlich

- Sportfreunde Stiller, Ungewöhnlich: Burli (2004) -

Was ist normal? Was eher ungewöhnlich? Wer legt die Norm fest? Wer bestimmt, was im Trend liegt und was nicht?
Da ist eine Gesellschaft, die Toleranz und Pluralismus proklamiert. Alles ist erlaubt. Alles ok. Glaube, was du denkst. Lebe wie du willst. Und doch möchte jeder etwas Besonderes sein. Solange du damit niemanden verletzt, ist es ok, was du machst.
Obwohl, manchmal ist es auch ok jemanden zu verletzen, denn schließlich müssen wir darauf achten, nicht zu kurz zu kommen, oder? Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten.
Wer weiß noch, was recht ist? Wer sagt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind? Die allgemeine derzeitige Übereinstimmung über das, was legitim in unserer Gesellschaft ist? Unser Gewissen, unsere Moral, andere Menschen oder vielleicht sogar Gott...?
Nein, Gott kann das nicht wissen. Woher auch? Gott liegt nicht im Trend. Gott ist irgendwie zu gewöhnlich. Vielleicht aber auch einfach unvorstellbar.
Und Jesus? Stell dir vor, du bist ein Aussätziger zur Zeit als dieser Mann lebte. Du bist ausgestoßen aus der Gesellschaft. Niemand hat dich jemals berührt, denn du giltst ja als unrein. Die Menschen haben nur Verachtung und Spott für dich parat, sie ekeln sich vor dir. Alles, wonach du dich jemals gesehnt hast, ist ein gutes Wort - und da ist Jesus. Er kommt dir nahe, er berührt dich. Er zeigt Liebe, wo niemand nur auf die Idee kommen würde. Aber war er bloß ein netter Kerl, der Knabe mit lockigem Haar?
Da sind die Pharisäer. Die selbsternannte Gesinnungspolizei. Und was macht Jesus? Geht er dem Problem aus dem Weg, um die Harmonie zu wahren? Nichts da. Er wird wütend auf diese notorischen Heuchler, er geht dazwischen, er fordert sie heraus und nimmt den Kampf auf. Er geht in die Offensive und kämpft. Er zeigt Stärke. Kämpft um Menschen. Er tut Wunder. Er gibt alles.
Und wofür das alles?
Für Menschen, die überall nach Antworten suchen, nur nicht bei ihm.
Jesus und gewöhnlich?

"Glaubst du nicht, dass du in mir dem Vater begegnest?"
(GN, Joh 14, 10)
Jesus zeigt uns, wie Gott ist.
Gott und gewöhnlich?

Gibst du dich mit dem allgemein versöhnlich oder
lebst du ein Leben, das hervorsticht?
Es liegt an dir. Du hast die Wahl.